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Fast wie im »Wunschkonzert«

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Sie gewann ihre beiden Rennen: Vanessa Voigt lag im Sprint und in der Verfolgung vorn. (Foto: DSV)

Drei Siege in vier Rennen, dazu noch weitere drei Podestplätze: Mit starken Leistungen haben die deutschen Biathleten beim ersten Teil des IBU-Cups in Osrblie (Slowakei) überzeugt. »Das war im Prinzip eine durchgängig positive Woche«, freute sich Trainer Remo Krug (Inzell). »Ich hätte gerne öfter so gute Nachrichten – aber das ist ja kein Wunschkonzert.«


Fast wie im »Wunschkonzert« lief's aber sowohl für die Damen als auch die Herren. Bei den Männern musste sich im Sprint über 10 Kilometer Justus Strelow von der SG Stahl Schmiedeberg (+27,3 Sekunden/0 Schießfehler) lediglich dem Norweger Haavard Bogetveit (0) geschlagen geben, Dritter wurde Erlend Bjöntegaard (Norwegen/+ 43,4/2). Weitere Top-Ten-Plätze gab es durch die Athleten des Stützpunkts Ruhpolding, Philipp Nawrath (SK Nesselwang/+ 50,5/2) als Sechster und Niklas Homberg (SK Berchtesgaden (+ 1:01,6 Minuten/1) als Achter. Zudem wurde Lucas Fratzscher (WSV Oberhof/+ 1:07,4/1) Zehnter. Erfreulich war auch der 13. Platz von Johannes Donhauser (SC Ruhpolding/+ 1:21,3/1). Die weiteren Platzierungen: 24. Philipp Horn, SVE Frankenhain + 1:48,4/3; 30. Marco Groß, SC Ruhpolding + 1:55,6/2; 32. Dominic Schmuck, SC Schleching + 2:09,0/3.

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In der Verfolgung stürmte Philipp Nawrath an die Spitze und verwies Justus Strelow (+ 14,8) auf Rang zwei – beide leisteten sich jeweils nur einen Schießfehler. Auf den Plätzen 11 bis 13 landeten Niklas Homberg (+ 1:41,4/4), Lucas Fratzscher (+ 1:42,0/4) und Marco Groß (+ 1:42,2/0. Rang 17 gab's für Horn (+ 2:00,7/4) und Rang 33 für Donhauser (+ 3:19,6/6).

Besonders aus Stützpunkt-Sicht war Remo Krug hier erfreut: Neben dem ohnehin starken Philipp Nawrath wurden diesmal »Marco Groß und Niklas Homberg dazugenommen – und beide haben überzeugt.« Das gelte teilweise auch für Johannes Donhauser: »Läuferisch war er nicht schlecht dabei, aber er hatte zu viele Schießfehler.«

Der einzige Wermutstropfen war der Ausfall von Dominic Schmuck. »Er war schon im Sprint angeschlagen und ist dann nach Hause gereist.« Immerhin: »Schmuck hat kein Corona«, ein entsprechender Test war negativ. Dennoch muss der 24-Jährige nun erst einmal pausieren. Statt Schmuck erhält daher in dieser Woche David Zobel (SC Partenkirchen) eine Chance.

Bei den Frauen feierte Vanessa Voigt (SV Rotterode) einen Doppelsieg in Sprint und Verfolgung. Die 23-Jährige schoss über 7,5 Kilometer ebenso fehlerfrei wie Jekaterina Noskowa (Russland/+ 0,6 Sekunden) und Anna Weidel (WSV Kiefersfelden/+ 5,7). Die weiteren Platzierungen: 12. Juliane Frühwirt, SVM Tambach-Dietharz + 1:00,4/0; 16. Hanna Kebinger, SC Partenkirchen + 1:22,4/2; 29. Marion Deigentesch, SV Oberteisendorf + 1:41,1/3; 30. Elisabeth Schmidt, WSV Warmensteinach + 1:44,5/2; 53. Helene Therese Hendel, WSV Oberhof + 2:23,0/2; 61. Stefanie Scherer, SC Wall/Stützpunkt + 2:39,0/3.

In der Verfolgung verfehlte Voigt nur einmal das Ziel und gewann vor der Russin Anastasija Gorejewa (+ 30,8/2). Vierte wurde hier Frühwirt (+ 56,7/1), auch Weidel bestätigte als Siebte (+ 1:19,8/4) ihre gute Form. Auf Rang 14 verbesserte sich Marion Deigentesch (+ 1:57,1/2). Die weiteren Platzierungen: 16. Hanna Kebinger + 2:09,3/3; 28. Elisabeth Schmidt + 3:13,1/3; 49. Hendel + 4:57,0/3.

»Die Bedingungen waren sehr gut, auch wenn es sehr kalt war und wir teilweise etwas mit dem Wind zu kämpfen hatten – aber das ist ja im Biathlon oft so«, weiß Krug. In dieser Woche stehe den Athleten mit den verkürzten Einzelläufen (Mittwoch), den Staffeln (Donnerstag), Sprints (Samstag) und Verfolgungsrennen (Sonntag) »ein attraktives Programm« bevor. Ob es dabei wieder so herausragende Ergebnisse wie beim ersten Teil der Wettkämpfe in der Slowakei gibt, ist schwer abzusehen, »aber wir versuchen, daran anzuknüpfen«, verspricht der Inzeller.

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