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Fastenzeit ist Bockbierzeit: Acht Starkbiere der heimischen Brauereien im Vergleich

Traunstein. Sie mögen Bockbier? Und Sie haben Lust, acht verschiedene, heimische Starkbiere zu testen? Dann bewerben Sie sich für die 2. Starkbierprobe des Traunsteiner Tagblatts.

Gesucht wird der Starkbierkönig 2014. Zur Wahl stehen acht Bockbiere aus der Region: der Mastrobator (Privatbrauerei Camba Bavaria aus Truchtlaching), der Chorherrenbock (Klosterbrauerei Baumburg), der Mondbock bzw. Fastenbock (Hofbräuhaus Traunstein), der Bernhardus-Bock (Privatbrauerei Schnitzlbaumer), der Saphir-Bock (Private Landbrauerei Schonräm), der Stein-Bock (Schlossbrauerei Stein), der Impulsator (Privatbrauerei Wieninger) und der Rote Lindl (Privatbrauerei Wochinger). Sie alle werden auf einer Veranstaltung am 17. März, 19 Uhr, verkostet und von einer Jury, bestehend aus Vertretern der acht Brauereien, Persönlichkeiten aus der Region und Lesern der Heimatzeitung bewertet.

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Die Vielfalt regionaler Biere ist groß. Markus Lohner, Chef der Brauerei Camba Bavaria bezeichnet die Region gar als »die qualitativ hochwertigste Bierregion, die wir in Deutschland haben«. Die vielen internationalen Auszeichnungen seien dafür ein Beleg. Gemeinsam ist allen Böcken die Stammwürze über 16 Prozent, beim Doppelbock sogar über 18 Prozent. Mehr Stammwürze führt zu einem höheren Alkoholgehalt. Ein Bock hat in der Regel 6 bis 8 Prozent Alkohol.

Der Name »Bock«-Bier hat mit dem gehörnten Vierbeiner übrigens nichts zu tun, wenngleich er sich auf den Etiketten gut macht. Namensgebend ist vielmehr das Starkbier aus der niedersächsischen Stadt Einbeck. Bierlieferungen von Einbeck nach Hamburg sind bereits im 11. Jahrhundert belegt; spätestens seit 1550 bezog auch der herzoglich-bayerische Hof dieses Bier. Es wurde stärker eingebraut, um länger haltbar zu sein. Herzog Wilhelm V. wurde der Import auf Dauer jedoch zu teuer und er beschloss, in München ein Hofbräuhaus bauen zu lassen. 1614 wurde dort mit der Herstellung von Bier nach »Einbecker Art« begonnen. Aus diesem »Ainpöckisch Bier« wurde das »Oanpock« und mit den Jahrhunderten schlicht das »Bockbier«. Bei der Weiterentwicklung des Starkbieres kam den Klöstern eine Sonderrolle zu. Dort galt das Bier als nahrhafte Ergänzung der sonst so kargen Kost, vor allem während der Fastenzeit, denn: »Flüssiges bricht Fasten nicht!« Diese Tradition wurde bis heute bewahrt.

Fastenzeit ist Bockbierzeit: Schreiben Sie uns, warum gerade Sie sich als Starkbiertester eignen und am 17. März bei der Veranstaltung der Heimatzeitung dabei sein wollen.

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