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FC Augsburg verlängert vorzeitig mit Weinzierl

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Trainer Markus Weinzierl konnte seinen Vertrag beim FC Augsburg verlängern. Foto: Stefan Puchner Foto: dpa

Augsburg (dpa) - Nach der Traum-Hinrunde fiel die Belohnung für den jüngsten Coach der Fußball-Bundesliga üppig aus: Gleich bis Mitte 2017 hat Fußball-Bundesligist FC Augsburg den Vertrag mit Erfolgstrainer Markus Weinzierl verlängert.


«Das Jahr 2013 war das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte des FC Augsburg. Wir haben gemeinsam viele wunderbare Stunden erlebt und freuen uns daher, dass wir durch die Vertragsverlängerung mit unserem Trainer diese erfolgreiche Zusammenarbeit langfristig fortsetzen können», erklärte Präsident Walther Seinsch. Frohes Fest bei den Schwaben!

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24 Punkte, Platz acht - die Bilanz des Fußball-Lehrers aus Niederbayern, der am 28. Dezember seinen 39. Geburtstag feiert, kann sich wahrlich sehen lassen. In der vergangenen Spielzeit ging es in Weinzierls Debüt-Saison nur gegen den Abstieg, nun steht der Traditionsclub im gesicherten Mittelfeld. Der Tabellenkeller ist weit, weit weg. Doch Weinzierl will mehr: «Wir wollen den FCA zu einem stabilen Erstligisten machen, sind dabei auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel», sagte der 38-Jährige nach der Vertragsverlängerung.

Nicht viel mehr als eine Formsache war die vorzeitige Verlängerung um zwei Jahre nach dem Ende der Hinrunde gewesen, die Augsburg am Freitag mit dem 1:1 bei Eintracht Frankfurt abgeschlossen hatte. «Dass wir uns in einem kurzen Gespräch sehr schnell über die Fortsetzung der Zusammenarbeit einigen konnten, zeigt die gegenseitige Wertschätzung füreinander. Wir wissen, was wir aneinander haben», erklärte Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter. So geht das in Augsburg. Kurz, knapp - nüchtern.

Seit nunmehr 51 Bundesliga-Partien betreut Weinzierl die Schwaben. Dabei schien manchen Beobachtern nur der Zeitpunkt seiner Entlassung fraglich, als er im Sommer 2012 beim Bundesligisten die Nachfolge von Jos Luhukay antrat. Zwar hatte Weinzierl zuvor Jahn Regensburg zurück in die 2. Liga geführt, viele Beobachter sahen das Haifisch-Becken Bundesliga aber als eine Nummer zu groß für Weinzierl an.

So kann man sich irren. Selbst einem unglaublichen Negativlauf konnte Weinzierl trotzen und blieb in seiner ersten Bundesliga-Saison trotz der mageren Hinrunden-Ausbeute von nur neun Punkten im Amt. Seitdem geht es bergauf - für Augsburg, für Weinzierl. Großes Aufhebens will der einstige Nobody darum aber nicht machen. «Wir sind bodenständig. Jeder kann alles realistisch einschätzen. Keiner nimmt sich hier zu wichtig.» Das gilt besonders für ihn, den Chef.