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FC Barcelona nach 4:0 gegen Milan im Viertelfinale

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Überragend
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Der FC Barcelona steht nach seinem 4:0-Sieg über den AC Mailand im Viertelfinale. Foto: Alejandro Garcia Foto: dpa
Torgarant
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Leo Messi jubelt über seinen zweiten Treffer gegen den AC Mailand. Foto: Alberto Estevez Foto: dpa
Attacke
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Milans Niang (r) versucht den Lauf von Andres Iniesta zu stoppen. Foto: Alejandro Garcia Foto: dpa
Überlaufen
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David Villa (l) überwindet Milan-Keeper Christian Abbiati und kommt zum Torschuss. Foto: Alejandro Garcia Foto: dpa
3:0
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Torschütze David Villa (l) jubelt mit Pedro Rodriguez über das 3:0 für Barcelona. Foto: Andreu Dalmau Foto: dpa
Ohnmächtig
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Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand ist mit einem Torschuss gescheitert. Foto: Andreu Dalmau Foto: dpa
Ballkünstler
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Messi (M) überwindet die Mailänder Phillipe Mexes (l) und Ambrosini. Foto: Alejandro Garcia Foto: dpa

Barcelona (dpa) - Mit einer famosen Aufholjagd hat der FC Barcelona doch noch das Viertelfinale der Champions League erreicht. Die Katalanen siegten im Achtelfinal-Rückspiel gegen den AC Mailand 4:0 (2:0) und machten damit die 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel wett.


Mit einer famosen Aufholjagd hat Lionel Messi den strauchelnden FC Barcelona doch noch ins Viertelfinale der Champions League geschossen. Im Rückspiel gegen Milan egalisierte der Weltfußballer mit seinen zwei Treffern (5./40. Minute) das Ergebnis aus dem ersten Achtelfinal-Duell, David Villa (55.) und Jordi Alba (90.+2) machten mit ihren Toren zum 4:0-Endstand den Triumph perfekt. Dabei verzückte das Starensemble nicht nur die 90 000 Zuschauer, sondern trug sich auch in die Geschichtsbücher der Champions League ein: Nach einem 0:2 im Hinspiel war noch keinem Team in der K.o.-Phase das Weiterkommen gelungen.

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Nach dem Rückschlag im ersten Match in Mailand und vor allem den zwei Pokal-Niederlagen im Clasico gegen den Erzrivalen Real Madrid schien Barca seine Vormachtstellung in Europa einzubüßen - zum ersten Mal nach fünf Jahren drohte die Zuschauerrolle im Viertelfinale. Stattdessen erlebte aber Milan das zweitschlimmste Comeback in seiner Champions-League-Historie: 2004 hatten die Italiener gegen Deportivo La Coruña ein 4:1 aus dem Hinspiel noch mit einem 0:4 vergeigt.

Im Gegensatz zum Hinspiel, als sich das Team von Coach Jordi Roura an der Defensive von Milan festlief und quasi keine Torchance hatte, überrumpelte Barcelona die Gäste vom Anpfiff an. Schon nach wenigen Minuten hatte Messi die erste Sternstunde, als er bedrängt von sechs Gegenspielern im Strafraum einen Ball genial in den Winkel schlenzte.

Mailand wackelte, Barcelona legte nach. Torhüter Christian Abbiati bewahrte den siebenmaligen Gewinner der europäischen Königsklasse vor dem schnellen 0:2 mit famosen Paraden gegen Andres Iniesta (13.) und Xavi (17.). Letzterer war kurz vor der Partie fit geworden - gerade rechtzeitig für die Fußball-Gala. Nachdem Milan-Stürmer M'Baye Niang bei einem Konter das 1:1 auf dem Fuß hatte, aber nur den Pfosten traf, legte Messi mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nach.

Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: Ballbesitzwerte von mehr als 60 Prozent sind für Barca ohnehin normal, doch in diesem Match überzeugten die Spanier auch mit perfekt getimten Pressing. Nach einem Ballgewinn von Javier Mascherano, der den angeschlagenen Carles Puyol vertrat, und einer Vorlage von Xavi versenkte Villa die Kugel im Winkel. Milan blieb im Angriff ideenlos, auch dem gebürtigen Berliner Kevin-Prince Boateng fiel nichts ein. So verpuffte auch die verzweifelte Schlussoffensive der Gäste; stattdessen traf Alba.