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FDP will V-Mann im NSU-Untersuchungsausschuss hören

Köln (dpa) - Die FDP fordert die Ladung eines rechtsextremistischen V-Manns als Zeugen in den NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages. FDP-Ausschussmitglied Patrick Kurth sagte dem «Kölner Stadt-Anzeiger», er wolle nicht nur eine einseitige Darstellung vonseiten beamteter V-Mann-Führer hören. Deshalb solle Tino Brandt, der von 1994 bis 2001 für den Thüringer Verfassungsschutz in der rechtsextremen Szene spioniert hatte, im Ausschuss aussagen. Die Union ist dagegen. Man dürfe überzeugten Rechtsextremisten keine Bühne bieten, heißt es.

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