Fehlende Führerscheine, Trunkenheit im Verkehr und etliche Fahndungstreffer festgestellt

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Foto: Symbolbild/Grenzpolizei

Anger – Gleich mehrere Fahndungsteffer und Verstöße stellten Polizeibeamte der Grenzpolizeiinspektion Piding in den letzten Tagen fest.


Am späten Mittwochnachmittag, 10. November, kontrollierte eine Polizeistreife der Grenzpolizei Piding auf der A8, Ausfahrt Anger, ein Fahrzeug mit deutscher Zulassung. Der Fahrer händigte den Beamten seinen Reisepass, den deutschen Fahrzeugschein und seinen nationalen montenegrinischen Führerschein aus.

Auf Nachfrage gab er an, bereits seit sieben Jahren im Bundesgebiet wohnhaft zu sein und keine nationale deutsche Fahrerlaubnis der Klasse B zu besitzen. Recherchen in den einschlägigen Dateien bestätigten seine Angaben. Somit war es ihm nicht mehr erlaubt, in Deutschland ein fahrerlaubnispflichtiges Kraftfahrzeug zu führen. Er hätte sich nach einem Jahr Aufenthalt um eine deutsche Fahrerlaubnis bemühen müssen. Nach Anzeigenaufnahme wegen eines Vergehens des Fahrens ohne deutsche Fahrerlaubnis wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Seine Weiterfahrt wurde unterbunden. 

Am Donnerstag, 11. November, kontrollierten die Beamten um die Mittagszeit ein Auto mit österreichischer Zulassung an der Behelfsausfahrt Freidling, Fahrtrichtung München. Der Fahrzeuglenker händigte seinen Bundespersonalausweis aus. Einen Führerschein konnte er nicht vorweisen, gab jedoch an, einen zu besitzen. Diesen habe er von der Stadt Recklinghausen im Jahr 2012/2013 erhalten.

Nach Rücksprache mit der Führerscheinstelle der Stadt Recklinghausen stellen die Beamten fest, dass keine gültige deutsche Fahrerlaubnis vorlag. Zusätzlich wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen weit über der Maximalgrenze erlaubten Alkoholwert. Bei einer abschließend durchgeführten Personenabfrage kamen zusätzlich noch zwei Fahndungsausschreibungen zu Tage. Es handelte sich hierbei um je eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Bochum wegen Verletzung der Unterhaltspflicht und Betrug.

Nachdem der Sachverhalt geklärt war, musste sich der Mann einer Blutentnahme im Klinikum Bad Reichenhall zur gerichtsfesten Ermittlung seiner Blutalkoholkonzentration unterziehen. Es folgte eine erneute Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Straßenverkehr. 

Der Fahrzeughalter befand sich ebenfalls im Auto. Dieser wurde wegen eines Vergehens des Ermächtigens als Halter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, da auch der Beifahrer erheblich alkoholisiert war.

fb/red