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Feierliches Gelöbnis mit Abstand in schwieriger Zeit

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Bischofswiesen (cw) – Das feierliche Gelöbnis der Rekruten der 6. Kompanie wurde heuer in der Kaserne auf dem Exerzierplatz des Gebirgsjägerbataillons 232 vorgenommen – aufgrund der besonderen Umstände unter Ausschluss der Öffentlichkeit.


Nachdem die Einberufung der Soldaten wegen des Virus um zwei Monate in den Juni verschoben worden war, absolvieren die Rekruten unter dem Kommando von Hauptmann Sandra Muth noch bis nächste Woche ihre militärische Grundausbildung.

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Rekrutensprecher Alexander Frank sprach von besonderen Maßnahmen in besonderen Zeiten. Der Rekrutensprecher erinnerte in seiner Ansprache daran, dass der militärische Dienst eigentlich am 1. April hätte beginnen sollen. Doch bedingt durch Corona erfolgte der Marschbefehl nach einem virtuellen Lernen erst am 2. Juni, als für alle ein neuer Lebensabschnitt mit vielen neuen Menschen begann.

Bataillonskommandeur Oberstleutnant Martin Sonnenberger berichtete, dass die Angehörigen der Rekruten mit Film- und Fotosequenzen über den großen Tag versorgt würden. Vier Soldaten der 6. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 (Foto) gelobten vor der gesenkten Truppenfahne stellvertretend für ihre 118 Kameraden, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.

(Foto: Christian Wechslinger)