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Felderumgang am Friedensberg

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Der Umgangsstart nach der Andacht bei der »Johanniskapelle«. (Foto: Heger)

Marktschellenberg – Petrus hatte ein Einsehen: Der traditionelle Felderumgang in Marktschellenberg konnte am Freitagabend doch noch stattfinden. Denn die Regenwolken hatten sich rechtzeitig verzogen.


Zunächst hielt Kaplan Josef Rauffer in der Johanniskapelle am Friedensberg eine kurze Andacht ab. Ihm zur Seite standen zwei Ministrantinnen, die auch das Kreuz an der Spitze des Zuges trugen.

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Zur Begrüßung ging der Kaplan auf die Bedeutung des Umgangs ein, in dem die Gläubigen für eine gute Ernte bitten, aber auch, dass die Natur in ihrer Schönheit erhalten bleibt und die Menschen auf ihrem Lebensweg begleitend unterstützt und ihnen Mut und Lebenskraft gibt.

Nach der Andacht begaben sich die etwa 25 Gläubigen betend und singend über den Friedensberg durch Wald und Flur zur Schnitzerei Huber, wo mit viel Liebe ein Altar errichtet worden war, an dem Kaplan Rauffer seine Gebete sprach und die Natur segnete.

Von dort ging es betend bergab zum Weißbachlehen, in dessen Außenmauer ein Nischenaltar zum Halt und einem gemeinsamen Gebet einlud. Der Weiterweg führte dann über die Alte Berchtesgadener Straße zum Pfarrhof, wo der Umgang in der dortigen Kapelle bei Gebeten und dem Schlusssegen seinen Abschluss fand. Franz Heger