Felicitas Englisch (Bürger für Freiheit)

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Felicitas Englisch (Bürger für Freiheit und Rechtsstaat)

Kein weiterer ideologischer Streit


Felicitas Englisch (Bürger für Freiheit und Rechtsstaat), geboren 1953 in Traunstein, Diplom in Soziologie mit den Schwerpunkten Politische Theorie und Philosophie, selbständige Dozentin (Erwachsenenbildung, Sozialintegration), politisches Engagement seit der Schülerzeit, wissenschaftliche Politikberaterin unter Helmut Schmidt im Bundeskanzleramt, lange Jahre universitäre Forschung und Lehre zu politikwissenschaftlichen Themen, Lebenspartnerschaft mit Josef Mayer, wohnhaft in Siegsdorf, Hobbys: Berggehen, Skifahren, Tennis:

Nicht erst durch die Corona-Maßnahmen ist in unserem Staat die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit aus den Fugen geraten. Der allmähliche Umbau unseres Staates vom freiheitlichen Rechts- und Verfassungsstaat zum zunehmend exekutiv kontrollierten, quasi »sozialistisch« geführten Sicherheits- und Überwachungsstaat begann mit den Notstandsgesetzen, dem »war on terror« (finaler Rettungsschuss, Rettungsfolter), der Aushöhlung des Datenschutzes und dem Verlust der Privatsphäre durch die zunehmende Digitalisierung der Kommunikation und die damit mögliche Totalüberwachung der Bürger.

Und er droht nach Corona mit massiven dauerhaften Einschränkungen individueller Handlungs- und Bewegungsfreiheit (Reisen, Mobilität, Wohnen) im Zeichen der klimatischen Veränderungen fortgeführt zu werden.

Dieser Entwicklung möchte ich mit aller Kraft entgegentreten. An die Stelle des vergifteten ideologischen Streits muss wieder eine sachliche Auseinandersetzung treten. Wir sind aufgefordert zum Handeln! Die Zukunft wird uns nicht geschenkt. Wir brauchen eine Rückkehr zum menschlichen Maß im Umgang mit der Natur und mit uns als Menschen! Friedlich werden wir nur weiterleben können, wenn wir gemeinsam nach kreativen, sach- und zukunftsbezogenen Lösungen für die durch Versäumnisse der Vergangenheit angewachsenen Probleme suchen, ohne die in der Verfassung garantierten Grundrechte mit ihren Gestaltungsräumen (Eigentum und Privatsphäre), ohne Würde, Freiheit und Individualität anzutasten und ohne die Errungenschaften eines »guten Lebens für alle« und die ökonomischen Voraussetzungen dafür aufs Spiel zu setzen.

Dafür stehe ich ein – ohne Partei, als unabhängige Kandidatin.