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Festivalgelände in Wacken wegen Gewitters teilweise geräumt

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Nach einer Unwetterwarnung verlassen die Metal-Fans das Veranstaltungsgelände. Foto: Axel Heimken Foto: dpa
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Die Wacken Firefighters mussten wegen einer Unwetterwarnung ihr Konzert abbrechen. Foto: Axel Heimken Foto: dpa
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Die Wacken Firefighters werden gefeiert. Aber am Himmel braut sich schon was zusammen. Foto: Axel Heimken Foto: dpa
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Gewitterwolken ziehen auf. Foto: Axel Heimken Foto: dpa
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Der Metal-Train fuhr bis Itzehoe. Foto: Axel Heimken Foto: dpa
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Die Metal-Welt ist bunt. Foto: Axel Heimken Foto: dpa
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Volles Haus. Foto: Axel Heimken Foto: dpa
Wacken-Festival teilweise geräumt
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Die Wacken-T-Shirts gehen weg wie warme Semmeln. Foto: Axel Heimken Foto: dpa
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Zum andächtigen Niederknien: Eine «Kirchenorgel» in «Wackeeen». Foto: Axel Heimken Foto: dpa
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Sicherheit geht vor. Foto: Axel Heimken Foto: dpa

Auch wenn das »Wacken Open Air« offiziell erst am Donnerstag startet, steht schon alles im Zeichen des Festivals. Dazu gehören eine gute Stimmung - aber auch die Teilräumung des Geländes.


Wacken (dpa) - Wegen eines Unwetters ist am Mittwochabend ein Teil des »Wacken Open Air«-Geländes in Schleswig-Holstein geräumt worden. Im Wackinger Village und im Bereich vor der Bühne »Beergarden-Stage« wurden die Fans aufgefordert, das Gelände zu verlassen und in den Fahrzeugen Schutz zu suchen, wie die Polizei mitteilte.

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Diese beiden Bereiche waren für die Besucher bereits zugänglich, das übrige Festivalgelände wird diesen Donnerstag eröffnet.

Der Campingplatz wurde den Angaben zufolge nicht geräumt. Als das Gewitter durchgezogen war, durften die Besucher wieder auf das Festivalgelände.

Betroffen war auch der Auftritt der »Wacken Firefighters«. Die Show der örtlichen Feuerwehrkapelle gilt als inoffizieller Auftakt des Heavy-Metal-Festivals. Sie wurde nach dem dritten Lied abgebrochen.

Das Gros der Fans war am Mittwoch schon auf dem Gelände eingetroffen. Knapp 70 Prozent der Campingplätze seien belegt, teilte die Polizei mit. Zusätzlich kamen am Morgen rund 800 Fans mit dem »Metal Train« in Itzehoe an. Der Sonderzug mit Schlaf- und Barwagen sowie DJ-Programm war am Dienstagabend in München losgefahren und machte unter anderem in Frankfurt und Köln Halt. Zwei Personen mussten nach Angaben der Bundespolizei wegen schlechten Benehmens aus dem Zug geholt werden, ansonsten sei alles friedlich verlaufen.

Mit einstündiger Verspätung ging es für die Metalheads danach per Shuttle zum Festivalgelände. Verspätung und die frühe Uhrzeit taten der Stimmung keinen Abbruch: Der Schlachtruf »Wackeeen« schallte von nah und fern.

Zur 30. Auflage des Festivals werden rund 75.000 Besucher und 200 Bands erwartet, die Tickets sind seit knapp einem Jahr ausverkauft. Die Polizei geht auch in diesem Jahr von einem weitgehend friedlichen Verlauf aus.

Rund 100 Kilometer weiter nördlich von Wacken setzte starker Regen zahlreiche Straßen in der Flensburger Innenstadt unter Wasser. Besonders am Hafen gab es Probleme. Dort reichte das Wasser bis an die Gebäude ran. Verletzte oder Unfälle gab es nach Angaben der Leitstelle nicht. Einige Passanten waren barfuß unterwegs, ihnen reichte das Wasser bis an die Waden.

Für Teile Schleswig-Holsteins galten am Mittwoch zeitweise Unwetterwarnungen - ebenso für Teile Ostdeutschlands.