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Festliche Adventsstimmung in der Klosterkirche

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Foto: Axel Effner

Als ältester und größter weltlicher Laienchor in Traunstein konnte der Chiemgau-Chor in diesem Jahr seinen 105. Geburtstag feiern. Dass das Ensemble auch heute noch nichts von seiner Frische und Sangesfreude verloren hat, zeigte am Sonntag einmal mehr das Advents-Konzert in der Klosterkirche.   


Rund 300 Besucher genossen in dem festlich geschmückten und effektvoll beleuchteten Kulturraum das abwechslungsreiche Programm, das gefühlvoll auf den Advent einstimmte. Unter der Leitung von Michael Felsenstein begeisterte der Chor zusammen mit den Solisten Rudi Obermaier (Bariton) und Christa Huber (Sopran) sowie der Begleitung durch Stephan Hadulla am Piano.

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Das breitgefasste Repertoire der Sänger ließen die ausgewählten Werke von Andreas Hammerschmidt, Lorenz Maierhofer, Johann Sebastian Bach , George Rathebone sowie von Eva Brucker und Ernst Schusser vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern erkennen. Im Wechsel mit dem Chor setzten vier Bläser der Stadtmusik feierliche Akzente mit getragenen Stücken von Erich Gawlik. Alexandra Scheufler bezauberte auf der Harfe mit der „Nocturne für Harfe“ von Michael Glinka, der „Sonata in C minor“ von Giovanni B. Pescetti und dem Stück „Weihnachtszauber“ aus dem Werk „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda.

Zeitgemäß-moderne Texte zum Nachdenken hatte Irmi Belser, die Vorsitzende des Chiemgau-Chors, ausgewählt. Judith Pfistner verlieh den Passagen zwischen den Musikstücken einfühlsam ihre Stimme. Wie im Gespräch mit Belser zu erfahren war, will der Chor im nächsten Jahr während der Umbauphase der Klosterkirche auf das Kulturhaus Chiemgau in Traunstein ausweichen. Dort soll das Mysterienspiel „Der vierte Weise“ nach Vorlagen des Buchs von Henry van Dyck aufgeführt werden.