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FIFA fordert Katar zum zügigen Handeln auf

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Kritik an Bedingungen
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Ein Wanderarbeiter sitzt auf einem Etagenbett in seiner Unterkunft in Katar. Foto: Amnesty International Foto: dpa

Zürich (dpa) - Der Fußball-Weltverband FIFA erwartet nach dem alarmierenden Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International von WM-Gastgeber Katar eine zügige Verbesserung der Bedingungen für Gastarbeiter.


Auch wenn es kein zeitliches Limit für Reformen gebe, »werden wir weiterhin dafür sorgen, dass dieser offene Dialog schnell, konsequent und nachhaltig weitergeführt wird«, sagte FIFA-Sprecherin Delia Fischer der Nachrichtenagentur dpa.

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Amnesty International hatte in Doha einen Bericht über die Bedingungen von Arbeitsmigranten in dem Golfstaat vorgelegt. Auf 170 Seiten prangerte die Menschenrechtsorganisation unter anderem mangelnde Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften sowie die zum Teil menschenunwürdige Unterbringungssituation der Arbeiter auf Baustellen des WM-Gastgebers an. Schon in der Vergangenheit hatten unter anderem Human Rights Watch und die englische Zeitung »Guardian« auf die Missstände aufmerksam gemacht.