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Firma Brückner darf zwei neue Hallen bauen

Siegsdorf. Die Firma Brückner will an der Breslauer beziehungsweise Haunerdinger Straße zwei Maschinenhallen bauen. Für dieses Vorhaben war eine Änderung des Bebauungsplanes notwendig. Der Siegsdorfer Gemeinderat stimmte zu, dass der nördliche Teil als Gewerbegebiet ausgewiesen wird und der mittlere und südliche Teil als Mischgebiet. Die beiden Hallen sollen in der Außenansicht ähnlich dem Technologiezentrum gestaltet werden.

Am Liftgebäude des Wolfsberg-Skilifts in Molberting, das im Besitz der Gemeinde Siegsdorf ist, wird auf der Südseite eine Terrasse errichtet, um die Gaststätte auch im Sommer nutzen zu können. Eine Bauvoranfrage gab es in Bezug auf die Errichtung eines Einfamilienhauses in Thalham 8. Derzeit bewohnt die Familie ein Anwesen in »Schlecht« und ist durch den Neubau der Autobahnbrücke in der Wohnqualität stark eingeschränkt. Geplant ist nun, das bereits bestehende Gebäude in Thalham 8 abzureißen und rund 15 Meter nordöstlich, was auch eine Abstandsvergrößerung zur Kreisstraße mit sich bringt, neu zu errichten. Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.

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Vergeben wurden die Straßenbauarbeiten für den Straßenausbau nach Hammernock, wofür neun Tiefbaufirmen ihre Angebote abgaben. Günstigster Bieter war die Firma Traun-Tiefbau in Traunreut, die den Zuschlag erhielt.

Der Jugendförderverein stellte einen Antrag für einen Zuschuss zur Errichtung einer »Sansibar«. Dort werden alkoholfreie Getränke gemixt und bei den verschiedenen Veranstaltungen und Festen verkauft. Dem Zuschussantrag von Holger Braun, dem Vorsitzenden des Jugendfördervereins, wurde vom Gemeinderat einstimmig stattgegeben. Bezahlt werden die Materialkosten ohne die Arbeitsstunden – dies wird auch bei anderen Vereinen so gehandhabt – und ein Pavillon. Die Gesamtsumme beläuft sich dabei auf rund 2600 Euro.

Im Leichenhaus in Siegsdorf soll eine Raumkühlung eingebaut werden. Bei der Prüfung der gemeindlichen Friedhöfe durch die Gartenbau-Berufsgenossenschaft wurde dahin gehend eine Empfehlung ausgesprochen. Ein Angebot der Firma Chiemseekälte in Höhe von rund 6800 Euro liegt vor.

Dr. Lothar Seissiger (UW) warf ein, dass bei den relativ undichten Fenstern und Türen der Energieverlust unnötig hoch sein könnte. Doch Bürgermeister Thomas Kamm und Manfred Hobmaier (CSU) entgegneten, dass sich dieser wegen der wenigen Tage, an denen die Kühlung läuft, in Grenzen halten werde. Dennoch wird man die Energiekosten genau überprüfen und folglich notwendige Maßnahmen ergreifen. Der Gemeinderat segnete das Thema Raumkühlung einstimmig ab. hw