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Fliegende Kameras auf Käfersuche

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Fliegende Kameras auf Käfersuche
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Die Drohne soll Borkenkäfer in den Bäumen aufspüren. Foto: Landesforsten Rheinland-Pfalz Foto: dpa

Erst bohren sie sich durch die Rinde, dann legen sie dahinter viele kleine Gänge an: Wenn Borkenkäfer sich durch einen Baum gefressen haben, sieht es darin ein bisschen aus wie in einem Labyrinth.


Das klingt lustig, ist in vielen Wäldern aber ein großes Problem: Denn die Gänge der kleinen Käfer können den Bäume so schaden, dass sie sterben. Deshalb ist es wichtig, befallene Bäume möglichst schnell zu fällen. So können die Käfer nicht noch weitere Bäume befallen.

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Für die Förster ist es aber viel Arbeit, jeden einzelnen Baum auf Käfer zu untersuchen. In einigen Wäldern setzen sie deshalb nun Drohnen mit speziellen Kameras ein. Die betrachten die Bäume aus der Luft. So erkennt man schneller, wenn in einem Baum Borkenkäfer leben. Denn die Baumkrone ist dann häufig nicht mehr so grün.