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Fliegerbombe wurde erfolgreich entschärft

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Symbolbild (Fotos: Artes)
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Groß war auch das Medieninteresse nach dem erfolgreichen Entschärfen: Die beiden Sprengmeister Michael Filips (Mitte) und Martin Radons (rechts) standen den Pressevertretern Rede und Antwort.

Traunstein – Nach 37 Minuten war sie entschärft: die rund 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die bei Erschließungsarbeiten am Bahnweg gefunden worden war. »Ich bin sehr erleichtert, dass alles gut gegangen ist«, sagte Oberbürgermeister Christian Kegel und lobte die gute Zusammenarbeit aller Hilfskräfte.


Bei Bauarbeiten war man am Montag auf den Blindgänger gestoßen. Um die Bombe im Bahnweg entschärfen zu können, wurde ein Sicherheitsbereich von 300 Meter um den Fundort eingerichtet. Ab 8 Uhr gingen Beamte der Polizei von Haus zu Haus und forderten die Bewohner auf, ihre Wohnungen zu verlassen. Für die betroffenen Anwohner wurde in der Franz-Eyrich-Halle eine Notunterkunft eingerichtet.

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Erst nachdem alle Einwohner aus der Gefahrenzone gebracht worden waren, die Straßen für den Verkehr abgesperrt waren und auch der Zugverkehr auf der Strecke München–Salzburg vorübergehend stillstand, konnten sich die beiden Sprengmeister, Michael Filips und Martin Radons, gegen 11 Uhr an die Arbeit machen. Nach 37 Minuten war alles erledigt. »Es ging alles relativ zügig«, so Martin Radons. Gefährlich war es aber trotzdem, was vor allem am guten Zustand der 71 Jahre alten Zünder lag. »Die waren beide noch einwandfrei.« jar

Mehr zum Bombenfund in Traunstein und zur Entschärfung lesen Sie in der Mittwochsausgabe.