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Bei der Staudach-Egerndacher Flohmarkt-Roas öffneten die Bürger Garagen, Ställe und Hauseingänge und boten ihre Schätze an. (Foto: Eder)

»Flohmarktroas« traf auf großes Interesse

Staudach-Egerndach – Die Staudach-Egerndacher Bürger öffneten ihre Garagen für eine besondere Aktion, einen gemeindeübergreifenden Flohmarkt der Bürger, organisiert vom Dorfverein. Viele Staudacher beteiligten sich an diesem Flohmarkttag und öffneten ihre Garagen, Hauseingänge, Terrassen und Vorplätze.


Am Verkehrsamt wartete der Vorsitzende des Dorfvereins, Peter Schwarz, unterstützt von Christa Just bereits auf die Flohmarkt-Spaziergänger. Auf einem Ortsplan, den jeder an die Hand bekam, waren die Teilnehmer der Flohmarkt-Roas eingetragen. Auch spezielle Flohmarktschilder an den Straßen wiesen den Weg zu den einzelnen Garagen, die gefüllt mit Kellerfunden und Dachbodenschätzen auf interessierte Kunden warteten. Stallbereiche wurden zum Flohmarktplatz umgestaltet und liebevoll dekoriert.

Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit, was einige davon abhielt, den kompletten Spaziergang zu machen und alle Flohmarktstände zu besuchen. Dafür boten die Garagen trockene Plätze und luden ein, sich das umfangreiche Warenangebot vom Sattel über das Heiligenbild bis hin zur Wärmflasche und Kleidung in aller Ruhe anzusehen.

Die Idee zur Flohmarkt- Roas wurde von allen Seiten sehr positiv aufgenommen, denn auch, wenn Corona scheinbar keine Rolle mehr spielt, so konzentrierte sich das Flohmarktgeschehen dennoch nicht auf einen zentralen Ort. Ein weiterer Vorteil war, dass sich die Gemeinde mit den wunderschönen Gebäuden und den besonders liebevoll gestalteten Gärten den Besuchern präsentieren konnte. Die Bürger der Gemeinde, aber auch die auswärtigen Flohmarktbesucher freuten sich, wieder einmal ins Gespräch zu kommen. Der Verkauf der Schätze trat dabei etwas in den Hintergrund.

Auch beteiligten sich sehr viele Kinder an der Aktion, verkauften ihre Kinderzimmerfunde und erwiesen sich als harte Verhandlungspartner. Schneegestöber, das zwischendurch immer einmal wieder kurz die Gemeinde heimsuchte, konnte gut durch eine kleine Einkehr im Verkehrsamt umgangen werden. Dort gab es zur Stärkung Würstel, Getränke, heißen Kaffee und verschiedenste selbst gemachte Kuchen.

tb