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Förderverein steht zu seinem Wirtshaus Lauter

Surberg. Die bisherige Vorstandschaft wirkte bereits seit einem Jahr nur noch kommissarisch, für dieses Jahr kündigte sie ihren endgültigen Rücktritt an: In der Jahreshauptversammlung des Fördervereins »Wirtshaus Lauter« drohte deshalb die Auflösung des Vereins. Bürgermeister Josef Wimmer gelang es jedoch als Wahlleiter, mit Wilfried Lifka (Vorsitzender), Hans Schießl (Zweiter Vorsitzender), Sepp Thullner (Kassier) und Günter Buthke (Schriftführer) eine neue Vorstandschaft zu finden. Der Fortbestand des 75 Mitglieder starken Fördervereins ist damit weiterhin gesichert.

Lifka sah den Förderverein als »Schutzhülle über das Wirtshaus Lauter«. Die Wirtshäuser in Bayern würden immer weniger, bedauerte er. Deshalb wolle er anpacken und neue Mitglieder gewinnen.

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Der bisherige Vorsitzende Rudi Lang erklärte, das vergangene Jahr wäre ein schönes Jahr gewesen, wenn nicht der Wirt Sepp Weißmann plötzlich aufgehört hätte. »Wir müssen nun nach vorne schauen, denn es muss weiter gehen«, betonte er. Ansonsten seien alle Verlierer – auch die Gäste. Das Wirtshaus Lauter laufe jetzt unter der Regie der Eigentümerin Gabi Schnitzlbaumer.

Die bisherige Vorstandschaft habe mit der Wiedereröffnung des Wirtshauses Lauter ihre Schuldigkeit getan. Die neue Vorstandschaft müsse jetzt mit neuen Ideen und neuen Mitgliedern dafür sorgen, dass das Wirtshaus Lauter am Leben bleibe. »Wenn der Förderverein weiterhin da wäre, wäre dies für das Wirtshaus Lauter nicht schlecht«, meinte Lang.

»Wir müssen jedoch schauen, dass das Wirtshaus Lauter weiterhin für Veranstaltungen da ist und ein Aktivposten in der Gemeinde bleibt«, sagte Bürgermeister Wimmer. Aber nicht nur der Förderverein, sondern alle Ortsvereine seien gefordert, Veranstaltungen zu organisieren. Sein besonderer Dank galt Lang. »Er war die treibende Kraft.« Außerdem freute er sich: »Schön, dass der Verein bestehen bleibt.«

Auch Brauereichefin Gabi Schnitzlbaumer betonte, ihre liege es am Herzen, dass der Förderverein erhalten bleibe. Mit entscheidend dafür, dass sie das Wirtshaus Lauter übernommen habe, sei auch die Tatsache gewesen, dass der Förderverein da gewesen sei. »Ich wäre daher sehr enttäuscht, wenn es jetzt mit ihm nicht mehr weitergehen würde.« Sie habe auch schon Ideen für Veranstaltungen wie zum Beispiel Jazzfrühschoppen oder eine Faschingshochzeit. Bewährte Veranstaltungen wie der Kathreintanz oder die Stefanifeier sollen erhalten bleiben.

Martin Zillner verlas den Jahresrückblick in Vertretung der verhinderten Schriftführerin Maria Zillner. Der Verein veranstaltete drei Musikantenstammtische. Der Kathreintanz mit der »6-Eck-Musi« war ein voller Erfolg. Nach zweieinhalb Jahren verließ Wirt Sepp Weißmann im Januar das Wirtshaus. Bereits im Februar wurde es unter der Regie von Gabi Schnitzlbaumer wieder eröffnet, so Zillner. Bjr