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Forderung nach festen Plätzen für türkische Medien im NSU-Prozess

München (dpa) - Die Vergabe der Akkreditierungen für den Münchner NSU-Prozess schlägt weiter hohe Wellen. Aus der Politik, von türkischer Seite und von Journalistenverbänden wird die Forderung nach einer Überarbeitung immer lauter. Das Oberlandesgericht steht wegen der Journalisten-Akkreditierung unter massiver Kritik, weil kein einziges türkisches Medium einen der 50 festen Plätze für Journalisten im Gerichtssaal bekommen soll. Die Opfer von acht der zehn mutmaßlichen NSU-Morde waren türkischer Abstammung.

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