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Formel 1 Live-Stream aus Monaco: Das Rennen im Live-Stream oder TV verfolgen

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Formel 1 in Kanada im Live-Stream oder live im TV
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Wo Sie das Formel 1 Rennen in Kanada zum 2019er Grand Prix live im Online-Stream oder im TV verfolgen können. (Foto: Joan Monfort/AP)

Das Formel-1-Rennen in Monaco zum Großen Preis vom gleichnamigen Staat wird am Sonntag (26. Mai) live im TV und Online-Live-Streams ausgestrahlt. Die freien Trainings und das Qualifying werden ab Freitag ebenfalls live übertragen. Das Grand Prix Rennen startet um 15 Uhr deutscher Zeit auf dem Circuit de Monaco.


Der Klassiker steht an: Monaco. Diesmal ist es aber anders als sonst. Der Tod von Niki Lauda überschattet den sonstigen Glamour-Grand-Prix. Der Große Preis von Monaco ist immer noch, und vor allem für Lewis Hamilton nach dem Tod von Niki Lauda, das Rennen, das man gewinnen will.

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Der Brite wollte am Mittwoch seine Trauer für sich verarbeiten, sagte alle Medientermine ab. Am Donnerstag ist das erste Freie Training. Am Freitag ist traditionell Formel-1-frei in Monte Carlo.

Großer Preis von Monaco 2019: Rennen live im Free-TV bei RTL

Wie gewohnt übertragt der Kölner Fernsehsender RTL das Qualifying und das Rennen aus Monaco live im deutschen Fernsehen. Die freien Trainings sind allerdings nur abwechselnd auf n-tv und im ORF zu sehen. Moderiert wird die RTL-Übertragung von Florian König und Nico Rosberg bzw. Timo Glock. Rosberg hatte Niki Lauda bereits in der Saison 2018 als Experte abgelöst.

Das Rennen überträgt der Privatsender am Sonntag live: Die Vorberichte starten ab 14.00 Uhr, gut eine Stunde später dann das Rennen um 15.10 Uhr. Gegen 16.55 Uhr wird die Siegerehrung beginnen, dann werden auch noch einmal die Highlights des vorangegangenen Rennens gezeigt.

Um den Stream online ansehen zu können, müssen Sie TV-Now abonniert haben. Der Dienst kostet 2,99 Euro monatlich und gewährt Zugriff auf die Inhalte der RTL-Gruppe, VOX, RTL II, Nitro und auch n-tv. Das Angebot kann für 30 Tage kostenlos getestet werden.

Formel 1 Termine vom Monaco-GP 2019:

Donnerstag, 23. Mai:

  • 15.00 - 15.45 Uhr: 2. Freies Training auf n-tv und ORF eins

Samstag, 25. Mai:

  • 14.00 - 14.45 Uhr: 3. Freies Training live auf RTL
  • 14.45 - 16.15 Uhr: Qualifying live auf RTL und ORF eins

Sonntag, 26. Mai:

  • ab 14.00 Uhr: Vorberichte/Countdown zum Rennen (RTL und ORF eins; ab 14.30 Uhr auf SRF zwei)
  • 15.10 Uhr: Das Rennen live (RTL und ORF eins)
  • ab 17.00 Uhr: Siegerehrung auf RTL
  • ab 17.15 Uhr: Analyse und Nachberichte auf ORF eins

Formel-1 Live-Stream aus Monaco auf Sky und Sky Go

Auch der Bezahlsender Sky überträgt alle Trainings, das Qualifying und natürlich das Rennen am Sonntag live aus Monaco. Während der Rennens will Sky auf Werbeunterbrechungen verzichten.

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Live-Stream vom Grand Prix auf F1 TV

Letztes Jahr ging der Streaming-Anbieter F1 TV mit seinem Angebot an den Start. Der Sender berichtet auch wieder live von allen Rennen der 2019er Saison. Kostenfrei ist der Dienst aber ebenfalls nicht. Der monatliche Zugang (ohne Abo) kostet 7,99 Euro, das Jahresabo 64,99 Euro.

Über F1 TV hat man dafür Zugriff auf alle 20 Onboard Cockpit-Kameras und kann neben den Live-Daten auch verschiedenste Kameraperspektiven auswählen. Außerdem kann man in der Mediathek jederzeit auf die vergangenen Rennen zugreifen oder sich die wichtigsten Ausschnitte in Zusammenfassungen zeigen lassen.

Monaco-Grand-Prix im kostenlosen Live-Stream? Achtung!

Im Netz findet man dutzende Live-Streams zum Qualifying und Rennen in Monaco. Allerdings sollte man diese mit Vorsicht genießen. Neben rechtlichen Schwierigkeiten besteht oftmals die Gefahr sich einen Virus oder andere Schadsoftware einzufangen.
Der Europäische Gerichtshof hat 2017 abschließend entschieden, dass nicht nur Anbierter illegaler Streams gegen das Gesetz verstoßen, sondern auch die Nutzer eines solchen. Herausreden kann man sich also seitdem nicht mehr.

Das muss man wissen zum Großen Preis von Monaco

IST MERCEDES AUCH IN MONTE CARLO DER TOPFAVORIT?

Es gibt Strecken, auf denen die Silberpfeile eher als Sieggaranten gelten. Zumindest was die vergangenen beiden Jahre betrifft. 2017 siegte Sebastian Vettel im Ferrari, im vergangenen Jahr Daniel Ricciardo, als er noch für Red Bull unterwegs war. Davor allerdings war auch Monaco Mercedes-Land: 2013, 2014 und 2015 siegte Nico Rosberg, 2016 Hamilton. Klar ist aber auch, dass bei aller tiefer Trauer um Lauda der Tod des Teamoberaufsehers am Montag nur noch ein Grund mehr für die Silberpfeile und allen voran Hamilton ist, dieses 66. WM-Rennen in den engen Straßen an der Côte d'Azur zu gewinnen.

HABEN MERCEDES UND DIE FORMEL 1 ZUM TOD VON LAUDA SPEZIELLE AKTIONEN GEPLANT?

Mercedes wird beide Wagen am Donnerstag mit der Aufschrift «Danke Niki» versehen. Dazu ist die Unterschrift des Österreichers aufgedruckt, der am Montag im Alter von 70 Jahren gestorben war. Zudem wird ein Stern auf der Motorabdeckung rot sein - in Anlehnung an Laudas berühmte rote Kappe. Weiteres ist in Planung, heißt es vom Team. Von der Formel 1 kamen noch keine Infos, ob und wenn ja, was geplant ist zu Ehren des dreimaligen Weltmeisters.

WAS SAGT SEBASTIAN VETTEL ZU SEINEN SIEGCHANCEN?

Der deutsche Ferrari-Pilot betont die eigenen Gesetze auf dem Stadtkurs. «Roulette» sei es. Der Ferrari - das betonte Vettel mehrfach - ist aber nicht schnell genug. Vettel braucht auch Glück, wenn die Kugel bei Rot halten soll. Dass er in Charles Leclerc einen Monegassen im Team hat, der sich innig wünscht, bei seinem Heimrennen den ersten Formel-1-Sieg seiner jungen Karriere zu feiern, macht es für Vettel auch nicht einfacher.

WAS SAGT KIMI RÄIKKÖNEN ZU SEINER 300. GRAND-PRIX-TEILNAHME?

Was man von ihm erwartet: «Es macht keinen Unterschied zum vergangenen oder zum nächsten Rennen. Es ist nur eine Zahl.» 40 Jahre wird der Finne im Oktober. 21 Siege feierte Räikkönen, 103 Mal stand er insgesamt auf dem Podest. Räikkönen startete seine Formel-1-Karriere 2001 beim Schweizer Sauber-Rennstall, zu dem er vor dieser Saison zurückkehrte. Dazwischen lagen Jahre bei McLaren, Ferrari, Renault und noch mal Ferrari sowie eine Rallye-Auszeit. Noch immer ist Räikkönen der letzte Ferrari-Weltmeister (2007). Und bekannt für seine unnachahmliche Art. Auf der Homepage der Formel 1 heißt es gleich zu Beginn seines Porträts: «Er ist der weltberühmte Rennfahrer, der einfach nur in Ruhe gelassen werden will.»

GIBT ES SPEZIELLE REIFEN FÜR DEN SPEZIELLEN KURS?

Sie kommen in diesem Jahr zum ersten Mal zum Einsatz. Hersteller Pirelli hat für die kürzeste aller Strecken mit gerade mal 3,3 Kilometern die weichste Reifenmischung in seinem Formel-1-Sortiment mitgebracht. Der Grund ist simpel: Die Strecke hat wenig Grip, also wenig Haftung. Normal bei Straßenkursen. Erst durch die Trainingseinheiten und die Begleitserien kommt etwas Gummi auf die Strecke - sofern es nicht regnet.

red/dpa