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Forschen zu Weltraummüll, Rosenkohl und Regentropfen

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Lara, Adrian und Leni
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Diese drei Schüler haben sich für «Jugend forscht» mit Müll im Weltraum beschäftigt. Foto: Claus Voelker/dpa Foto: dpa

Fast 200 junge Forscher machten beim Finale mit. Bei ihren Projekten ging es um viele verschiedene Themen: zum Beispiel um die Umwelt, unseren Körper und praktische Probleme. Am Sonntag wurden die Sieger des Wettbewerbs »Jugend forscht« in der Stadt Darmstadt ausgezeichnet. Wir stellen dir drei spannende Projekte vor, die bei »Jugend forscht« Preise gewonnen haben.


MÜLL IM WELTRAUM: Kurz den Müll rausbringen ist im Weltraum nicht so leicht. Die Astronauten auf der Raumstation ISS sind etwa 400 Kilometer von uns entfernt. Drei Schüler aus der Stadt Rostock haben sich damit beschäftigt, wie man Plastikmüll im Weltall wiederverwerten könnte. »Wir arbeiten ungefähr schon zwei Jahre an dem Projekt«, erzählt die Schülerin Lara Neubert. Ein Vortrag eines ehemaligen Astronauten hatte sie und ihre beiden Mitschüler auf die Idee gebracht.

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DICKE REGENTROPFEN: Manche Regentropfen platschen einem richtig auf den Kopf. Andere spürt man kaum, so klein sind sie. Ein Schüler aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz hat sich überlegt, wie man die Größe von Regentropfen messen kann. Wie immer gibt es dafür auch einen komplizierten Forscher-Begriff: Partikelweise Niederschlagsklassifizierung! Ist klar, oder? In Zukunft könnte so eine Methode dabei helfen, Unwetter besser einzuschätzen.

BITTERER ROSENKOHL: »Iiih, wie ekelig!« Manchen Leuten schmeckt Rosenkohl überhaupt nicht. Andere finden das Gemüse total lecker. Aber woran liegt das? Damit beschäftigte sich eine Gruppe aus dem Bundesland Hessen. Im Rosenkohl stecken Stoffe, die manche auf der Zunge als bitter empfinden und manche nicht. Bei ihrem Experiment entdeckten die drei Schülerinnen auch eine mittlere Variante: leicht bitter. Ihre Ergebnisse könnten für Ernährungsberater interessant sein.