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Forscher basteln an elektronischer Nase

Bratwürste auf dem Grill, müffelnde Sportsachen oder der beißende Geruch von Qualm: Mit unserer Nase können wir die unterschiedlichsten Dinge riechen. Doch nicht nur Nasen von Lebewesen können riechen. Es gibt elektronische Nasen, denen man beibringen kann, bestimmte Gerüche zu unterscheiden.

Die elektronische Nase
So sieht die elektronische Nase aus, an der die Forscher basteln. Foto: Uli Deck/dpa Foto: dpa

In Karlsruhe etwa bauen Forscher an so einer elektronischen Nase. Besser gesagt, an einem Sensor, der Gerüche wahrnehmen kann. Die elektronische Nase könnte zum Beispiel lernen, den Geruch eines Brandes zu erkennen. Dann könnte sie Alarm schlagen. Oder sie könnte beim Einkaufen riechen, ob der Fisch noch frisch ist.

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Und wie sieht diese Nase aus? Sie ist nur wenige Zentimeter groß und besteht aus einem Sensor-Chip mit sehr dünnen Drähten. Dieser Sensor-Chip kann unterschiedliche Gerüche erlernen. Diese Gerüche sind Gas-Gemische, auf die der Sensor reagiert.

Ganz so einfach, wie es klingt, ist die Sache aber nicht. Denn nicht alles riecht immer gleich. «Eine Rose beispielsweise riecht bei Sonnenschein anders als bei Regen», erklärt einer der Forscher. Deshalb müssen die Wissenschaftler noch viel mit der elektronischen Nase üben.