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Fotografie – Schöne Bilder mit dem Smartphone

Rechteckig, praktisch, gut: Für hochwertige Fotos muss man schon lange nicht mehr eine unhandliche Spiegelreflexkamera mit sich herumtragen. Wer folgende Tipps beachtet, schießt auch mit dem Smartphone mehr als nur schnelle Schnappschüsse. Das Smartphone wird als Kameraersatz immer beliebter. Laut einer Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom vom Oktober 2015 verwenden rund 9 Prozent aller Nutzer ihren technischen Begleiter, um regelmäßig Bilder zu knipsen. Die Vorteile der Smartphone-Kamera liegen auf der Hand: Sie nimmt deutlich weniger Platz weg als herkömmliche Modelle und ermöglicht es, jederzeit spontan zu fotografieren. Auch wenn die im Mobilgerät verbauten Kameras für gewöhnlich schlechter sind als Kompaktkameras, hat sich ihre Bildqualität in den letzten Jahren doch erheblich verbessert. Und für ein gutes Foto ist bei Weitem nicht nur die technische Seite von Belang: Hinter der Kamera sollte schon ein gewisses Know-how vorhanden sein, damit man sich lange an seinen Bildern erfreut. Die Regeln der Fotografie gelten für das Smartphone deshalb genauso wie für die Spiegelreflexkamera.

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Linse säubern

Meistens wird das Gerät in der Hand- oder Hosentasche transportiert und ist dort Staub und anderen Schmutzpartikeln ausgesetzt. Auch wenn auf den ersten Blick keine Verunreinigungen vorhanden sind, sollte man die Linse vor der Benutzung kurz säubern. Dafür eignen sich am besten handelsübliche Mikrofaser- oder Brillenputztücher vom Optiker. Papiertaschentücher können die Linse zerkratzen.

Bildqualität einstellen

Um das Bestmögliche aus Smartphone-Fotos herauszuholen, ist es wichtig, am Gerät die maximale Auflösung und die höchste Bildqualität einzustellen. Es wäre schade, wenn das Lieblingsmotiv auf einem großen Display oder einem schönen Fotodruck wie denen von WhiteWall plötzlich verpixelt wäre. Außerdem lassen sich die Bilder im Anschluss auch besser nachbearbeiten. Da die großen Fotos mehr Speicher fressen, sollte man ihn regelmäßig leeren oder eine Ersatzkarte dabei haben.

Mehrfach knipsen

Es heißt zwar, dass Übung den Meister macht, doch auch dem besten Fotografen gelingt selten beim ersten Mal das perfekte Bild. Deshalb ist es besser, ein Motiv immer gleich mehrfach abzulichten und hinterher auszusortieren. Viele Smartphones besitzen mittlerweile eine Serienfunktion, mit denen man per Knopfdruck eine automatische Bilderserie erstellen kann.

Zweihändig bedienen

Besonders bei den sogenannten "Selfies" neigen Smartphone-Nutzer dazu, ihr Gerät nur mit einer Hand zu bedienen. Um verwackelten Fotos vorzubeugen, sind jedoch beide Hände Pflicht. Auf diese Weise lässt sich die Kamera besser stabilisieren und bedienen. Zusätzlich kann man die Arme noch auf einer Tischkante oder einem anderen geeigneten Gegenstand fixieren.

Mit den Beinen zoomen

Faulheit wird bestraft, das gilt auch in der Fotografie. Da in den meisten Smartphone-Kameras nur ein digitaler und kein optischer Zoom verbaut ist, verlieren die Bilder bei seiner Nutzung an Qualität. Deshalb gilt: Lieber ein paar Schritte näher an das Motiv herangehen.

Drittel-Regel beachten

Ähnlich wie beim Goldenen Schnitt wird das Bild auch bei der Drittel-Regel in mehrere Felder aufgeteilt. Genauer gesagt zieht man zwei waagerechte und zwei senkrechte Linien, um neun gleich große Teile zu erhalten. Das Hauptmotiv wird entweder an einem der Schnittpunkte oder entlang einer Linie positioniert. Tipp: Ein besonderer Hingucker sind gleichmäßige Muster oder Formen. (agm)

Flickr OnePlus One, Camera Mode Maurizio Pesce CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten