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Fotos zu Hause selbst ausdrucken

Nahezu jeder hat bereits Fotos geschossen, die besonders gelungen oder mit schönen Erinnerungen verknüpft sind. Ob es nun ein Foto von der letzten Geburtstagsüberraschung oder eine besonders kunstvolle Urlaubs-Aufnahme eines Bergpanoramas ist: Solche Bilder sollten kein Schattendasein als digitales Foto fristen, sondern in ausgedruckter Form die Betrachter in den Bann ziehen. Doch statt ihre Fotos am Automaten im Drogeriemarkt oder im Fotolabor entwickeln zu lassen, drucken immer mehr Menschen ihre Bilder lieber direkt zu Hause aus. Und das aus gutem Grund.

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Geld und Zeit sparen

Einfach den eigenen PC anschalten, mit ein paar Klicks die Lieblingsmotive auswählen, den Druckauftrag starten und das Bild innerhalb weniger Minuten in den Händen halten – bequemer kann man Fotos eigentlich kaum ausdrucken. Man spart nicht nur Zeit, weil der Weg zum Fotoanbieter ebenso entfällt wie das Ausdrucken im Labor, sondern man spart ebenso bares Geld. Darüber hinaus hat man auch die Möglichkeit, die Fotos vorm Ausdruck selbst zu bearbeiten.

Fotos in bester Qualität

Wer sich Fotos in bester Qualität und mit intensiven Farben wünscht, sollte sich einen guten Tintenstrahldrucker anschaffen, denn bei diesen ist die Farbwiedergabe deutlich besser als bei Laserdruckern. Bei Druckerpatronen gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Marken, doch es empfiehlt sich, die Marke passend zur Marke des Druckers zu wählen. Wer zum Beispiel einen Kodak-Fotodrucker besitzt und sich bei Anbietern wie HQ-Patronen die passenden Druckerkartuschen dazu kauft, kann sich eines bestmöglichen Druckerzeugnisses sicher sein. Entstammt die Kamera ebenfalls derselben Marke, können jegliche Kompatibilitätsprobleme ausgeschlossen werden. Außerdem spielt das Fotopapier eine wichtige Rolle für den perfekten Druck. Spezielles Fotopapier ist auf einer Seite glatt und auf der anderen beschichtet und bringt somit die Farben des Bildes optimal zur Geltung. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Papier für Tintenstrahldrucker geeignet ist, sonst kann es zu Beschädigungen des Druckers kommen.

Fotos vorm Ausdrucken bearbeiten

Wer mehr aus seinen Fotos herausholen möchte, kann mit Fotobearbeitungsprogrammen die Bilder aufbessern. Dadurch können Kontraste ausgeglichen, Farben angepasst und sogar unerwünschte Gegenstände – wie zum Beispiel Verkehrsschilder oder Mülltonnen – entfernt werden. Wer die unterschiedlichen Bildbearbeitungsprogramme erst einmal austesten möchte, der kann dies zunächst mit kostenloser Software wie zum Beispiel GIMP. Anfangs scheint die Bildbearbeitung kompliziert, doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat man schnell raus, wie man die eigenen Bilder optimieren, Collagen oder Fotobücher erstellen kann. Für höhere Ansprüche und den Profi-Bereich eignen sich dann eher kostenpflichtige Programme wie das bekannte Adobe Photoshop. Wer Probleme hat, sich in die Funktionen dieses komplexen Programms einzuarbeiten, findet im Netz zahlreiche Photoshop-Tutorials. Dort gibt es Videos, die mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen das Bildbearbeitungsprogramm erklären. (agm)

Bildrechte: Flickr Prints Roger H. Goun CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten