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Frau in Kössen durch Angriff gegen den Hals getötet – Ehemann unter Verdacht

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Foto: Sdmg / Friebe/SDMG/dpa

Kössen – Nach dem Fund einer Frauenleiche in Kössen nahe der deutsch-österreichischen Grenze gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus. Die Ehefrau soll durch Gewalteinwirkung gegen den Hals ums Leben gekommen sein. Ihr Mann steht unter dringendem Tatverdacht.


Update, 15.41 Uhr:

Wie die Leiterin des zuständigen Landeskriminalamtes, Katja Tersch, gegenüber der Tiroler Tageszeitung erklärte, stünde noch nicht fest, ob die 52-jährige Frau mit bloßen Händen erwürgt oder unter Einsatz eines Gegenstandes erdrosselt worden war. Dies ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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Weiter wurde bekannt, dass die Befragung des unter dringenden Tatverdacht stehenden Ehemanns abhängig von der Entscheidung der behandelnden Ärzte ist. Aktuell gehe man davon aus, dass dies frühestens am Freitag der Fall sein wird.

Update, 14.20 Uhr:

Die österreichische Polizei hat am Nachmittag weitere Informationen zu dem Fall herausgegeben. Nach Angaben des LKAs wurde die Leiche gegen 10 Uhr vormittags gefunden, nachdem der Mann nicht auf seiner Arbeitsstelle erschienen war und seine Kollegen zu ihm nach Hause gefahren waren, um nach dem Rechten zu sehen.

Dort stolperten sie in einen Tatort und verständigten die Polizei. Der Mann befand sich zu dieser Zeit offensichtlich in einem «beeinträchtigten Zustand» – vermutlich stand er unter Medikamenteneinfluss.

Bei der Toten handelt es sich um die 52-jährige Ehefrau des Mannes, der jetzt unter dringendem Tatverdacht steht und aufgrund seines psychischen Zustands in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Der 56-Jährige konnte bisland noch nicht von den Ermittlern befragt werden.

Fest steht bisweilen aber, dass die Frau durch Gewalteinwirkung auf ihren Hals zu Tode kam. Ob eine Stichwaffe benutzt wurde, ist nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zu der vermuteten Beziehungstat aufgenommen.

Erstmeldung:

In einem Keller in Kössen wurde am Donnerstag nahe der deutsch-österreichischen Grenze eine Frauenleiche gefunden. Die Polizei vermutet ein Tötungsdelikt. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Tote wurde im Keller eines Gebäudes gefunden, wie die zuständigen Behörden in der Mittagszeit mehrfach gegenüber lokalen Medien mitteilten.

Nachdem die Polizei bereits kurz nach dem Fund der Leiche ein Tötungsdelikt nicht ausschließen konnte, gehen die Ermittler inzwischen fest davon aus, dass die Frau getötet wurde. Das bestätigte das Landeskriminalamt gegenüber dem Radiosender ORF.

Genauere Angaben, um wen es sich bei der Toten handelt oder wann die Leiche gefunden wurde, wurden bislang nicht veröffentlicht. Das LKA wird aber am Nachmittag weitere Informationen über den Fall im Tiroler Kaiserwinkel bekannt geben.

Wir berichten zeitnah nach.

red