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Friedensforscher: Ostermärsche für eigenes Gewissen

Marburg (dpa) - An Ostermärschen nehmen die Menschen vor allem zur Beruhigung des eigenen Gewissens teil. Davon ist der Konfliktforscher Johannes M. Becker überzeugt. Die Aktivisten seien vor allem für sich selbst dabei und nicht, um wirklich etwas zu bewegen, sagte Becker der dpa. Den Teilnehmern sei bewusst: «Ostermärsche beeindrucken die Politik nicht.» In den Hochzeiten Ende der 1960er Jahre hätten sich mehrere Hunderttausend Menschen an den Friedensdemonstrationen beteiligt, mittlerweile seien es nur noch wenige Zehntausend.

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