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Früchte ernten am Kitzsteinhorn

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Sehr zufrieden war Josef Huber vom DAV-Skitourenteam Berchtesgaden (v.) mit seinem 9. Platz zum Saisonauftakt. (Fotos: DAV)
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Maxi Palzer zeigte am Kitzsteinhorn, dass nicht nur sein Bruder schnell auf Tourenskiern ist. Er erreichte im stark besetzten Feld den 21. Platz.

Mittersill – Gleich vier Athleten des DAV-Skitourenteams Berchtesgaden schafften es beim »Kitzsteinhorn Schneekönig« am Samstag unter die besten zehn. Unangefochten siegte der Ramsauer Toni Palzer in einer Zeit von 42:17 Minuten. Im sehr stark besetzten Feld belegte der Österreicher Christian Hoffmann mit 54 Sekunden Rückstand den 2. Platz. Deutlich dahinter kam sein Landsmann Armin Höfl mit einer Zeit von 54:52 Minuten ins Ziel.


Auf der zu Beginn sehr eisigen Strecke rutschten im ersten steilen Anstieg einige Athleten aus. Durch das Abrutschen rissen sie andere Wettkämpfer unbeabsichtigt mit. Die Skibergsteiger von der DAV-Sektion Berchtesgaden blieben davon zum Glück verschont.

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Thomas Trainer vom DAV Skitourenteam erzielte mit einer Zeit von 48:15 Minuten den 4. Platz. Nur eine Minute dahinter reihte sich Cornelius Unger auf dem 6. Platz ein. Josef Huber aus Berchtesgaden komplettierte die Top-Ten-Platzierungen der Berchtesgadener Skibergsteiger mit 50:23 Minuten auf dem 9. Platz.

Die hohe Leistungsdichte an exzellenten Skibergsteigern im Berchtesgadener Land unterstrichen die beiden voll berufstätigen Sportler Maximilian Palzer und Lukas Graßl. Beide können beruflich bedingt meistens nur an den Wochenenden zusammen mit ihren Freunden vom DAV-Skitourenteam Berchtesgaden trainieren. Palzer kam nach 53:18 Minuten als 21. ins Ziel. Graßl erkämpfte sich mit 54:21 Minuten den 24. Platz. Insgesamt starteten 100 Skibergsteiger bei dem 890 Höhenmeter langen Aufstiegsrennen im Skigebiet des Kitzsteinhorns.

Auf der kurzen Strecke sicherte sich Simon Kurz in einer Zeit von 23:30 Minuten mit etwas mehr als einer Minute Rückstand hinter Martin Schider den 2. Platz. Dritter wurde Maximilian Kurz mit 17 Sekunden Rückstand auf Simon Kurz. Auf der kurzen Strecke kamen 45 Skibergsteiger ins Ziel. Theresa Graßl vom SK Ramsau wurde in 35:12,2 Minuten Neunte.

»Der Wettkampf am Kitzsteinhorn war für uns eine erste Standortbestimmung. Deshalb sind wir alle mit unseren Ergebnissen sehr zufrieden. Es war für uns alle ein deutliches Zeichen, dass sich die lange und konsequente Vorbereitung gelohnt hat«, erklärte der Neuntplazierte, Josef Huber, nach dem Rennen.

Die Skibergsteiger der DAV-Sektion Berchtesgaden gehen das nächste Mal am 15. Dezember bei der »Schönleiten Trophy« in Viehhofen an den Start. Am 3. Januar geht es dann für sie zum ersten Saisonhöhepunkt, zum Großen Arber, wo die deutsche Meisterschaft stattfindet. js