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Fuchsjagd mit Burgkulisse

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Raphael Stettmeier fand heuer den Fuchsschwanz und darf im kommenden Jahr voranreiten.

Fridolfing – 25 Reiter von den umliegenden Vereinen, aber auch aus Österreich nahmen an der Herbstjagd der Pferdefreunde im Rupertiwinkel in der Umgebung von Tittmoning teil. Herbstlicher Nebel, bunte Wälder, gute Laune, schöne Reitstrecken, viele Zuschauer und zahlreiche Helfer machten die Jagd zu einem schönen Erlebnis.


Vorsitzender Franz Mayer suchte dieses Jahr eine ganz besondere Strecke aus: Die Fuchsjagd startete und endete bei der Burg in Tittmoning. Überpünktlich erschienen die Teilnehmer der Fuchsjagd auf der Wiese oberhalb der Tittmoninger Burg zum Stelldichein. Vor Beginn der Jagd erklärte »Master« Melanie Quaiser wichtige Jagdregeln und wünschte einen erfolgreichen Ritt. Nachdem die Jagdhornbläser vom Verein, Claudia Schillmeier und Raphael Stettmeier, zum Aufbruch der Jagd gespielt hatten, ging es los und »Fuchs« Natascha Hawelka führte die Reiterschar in Richtung Kirchheim.

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Die Jagd ging über Wiesen und Felder, wo immer wieder Naturhindernisse aufgebaut waren, die es für die Springgruppe zu überwinden galt. Nicht selten kam es vor, dass auch Reiter aus der »Nichtspringer-Gruppe« die Hindernisse testeten. Die Spioniere des Vereins notierten fleißig Fehler, die den Reitern unterliefen, um diese beim Jagdgericht nach der Jagd vortragen zu können. Dabei wurde auf die richtige Ausrüstung, ordnungsgemäße Kleidung und auf die Einhaltung der Jagdregeln geachtet.

Beim Zwischenstopp in Seebach konnten sich alle an der von Gerlinde Berger zubereiteten Gulaschsuppe stärken. Die Strecke führte wieder zurück in Richtung Kirchheim. Gegen Ende der Jagdstrecke entfernte sich der »Fuchs« von der Gruppe, um genügend Vorsprung aufzubauen, damit der Fuchsschwanz ordnungsgemäß im Gebüsch versteckt werden konnte. Ziel war die Wiese vor der Tittmoninger Burg, von wo aus man eine wunderbare Aussicht genießen konnte.

Vor der Burgkulisse suchten die Reiter schließlich den versteckten Fuchsschwanz. Raphael Stettmeier aus Fridolfing fand ihn und präsentierte ihn strahlend den Zuschauern. Ihm gilt nun die Ehre, im kommenden Jahr als »Fuchs« reiten zu dürfen. Zum Schluss bedankte sich »Master« Melanie Quaiser bei allen Reitern für die Teilnahme und das gesittete Reiten.

Vor dem anschließenden Jagdgericht wurden Verstöße und Fehler geahndet, die die Spioniere während der Jagd notiert hatten. Bei gemütlichem Beisammensein ließen die Rosserer einen rundum gelungenen Tag ausklingen. fb

 

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