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Für eine Welt ohne Atomwaffen

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Heiko Maas
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In der Stadt Hiroshima hat sich Außenminister Heiko Maas für eine Welt ohne Atomwaffen eingesetzt. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Foto: dpa

Die Stadt Hiroshima ist wegen eines sehr traurigen Ereignisses weltbekannt. Denn über der Stadt im Land Japan wurde zum ersten Mal die gefährlichste Waffe eingesetzt, die Menschen je erfunden haben: die Atombombe.


Das geschah am 6. August 1945. Der Zweite Weltkrieg stand kurz vor dem Ende. Das Land USA forderte das damals verfeindete Japan dazu auf, sich zu ergeben. Doch noch immer wurde gekämpft. Schließlich warfen Soldaten der USA eine Atombombe aus einem Flugzeug über Hiroshima ab.

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Durch die gewaltige Explosion brannte die Stadt fast völlig nieder. Tausende Menschen starben sofort. Durch die Atombombe breitete sich außerdem eine gefährliche radioaktive Strahlung aus. Auch Jahre später wurden in der Gegend noch viele Leute sehr krank. Drei Tage später warfen die USA über der japanischen Stadt Nagasaki eine weitere Atombombe ab. Wieder starben Tausende Menschen. Japan gab auf.

Jedes Jahr erinnern die Menschen an die schrecklichen Ereignisse. Gerade hat Deutschlands Außenminister Heiko Maas Hiroshima besucht. Dort hat er sich für eine Welt ohne Atomwaffen eingesetzt. Deutschland besitzt keine eigenen Atomwaffen. Jedoch halten andere Länder weiterhin an ihren Atomwaffen fest. Der Politiker sagte deshalb: »Es muss unser Ziel bleiben, irgendwann in einer atomwaffenfreien Welt zu leben.«

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