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»Für neuen Schwung sorgen«

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Johann Egger

Inzell. Johann Egger ist 56 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder. Er ist als Maschinenbauer beim Staatlichen Bauamt Traunstein beschäftigt. Der 2. Bürgermeister kandidiert für »Bürger für Inzell«.


Warum wollen Sie Bürgermeister werden?

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Ich möchte in Inzell gemeinsam mit den Bürgern für neuen Schwung sorgen, eine neue Aufbruchsstimmung schaffen. Bürgernähe ist mir ein sehr wichtiges Anliegen und damit Programm. Probleme gehören angepackt und schnellstmöglich gelöst. Dabei will ich den in Inzell vorhanden Sachverstand nutzen. Für mich spielen dabei Gesinnung oder Partei keine Rolle. Ich will alle mitnehmen. Für mich gibt es in der Inzeller Gemeindepolitik nur eine Partei – und das ist »Inzell«!

Welches Problem in Inzell wollen Sie als erstes angehen, wenn Sie gewählt werden?

Für mich gibt es zwei große Herausforderungen: Tourismus und gesunde Gemeindefinanzen. Unser wichtigstes Standbein ist der Tourismus, davon leben die Menschen hier. Um noch besser zu werden, darf es keinen Stillstand geben. Stillstand ist Rückschritt. Ich will mit allen am Tourismus Beteiligten neue Ideen entwickeln und umsetzen. Gesunde Gemeindefinanzen sind für uns in Inzell die größte Herausforderung. Hier muss eine mittel- und langfristige Finanzplanung Klarheit über unseren Weg schaffen. Ausgaben müssen geprüft und neue Einnahmen generiert werden. Als weitere Einnahmequellen kommen vorrangig neue Gewerbeansiedlungen in Betracht. Hier werde ich als Bürgermeister »Werber für Inzell« sein.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Gemeinde?

Unser Inzell liegt eingebettet in eine traumhafte Landschaft. Hier leben freundliche, hilfsbereite und weltoffene Menschen. Das Lachen dieser Menschen ist echt und ansteckend. Ich lebe gerne in diesem wunderschönen Ort. Inzell ist für mich und meine Familie Heimat.

Wie würde Sie ein sehr guter Freund/Ihre Frau beschreiben?

Hier habe ich einen Freund gebeten, das zu tun, er schrieb Folgendes: Hans Egger ist ein bodenständiger Mensch mit hoher persönlicher Glaubwürdigkeit. Bei ihm paaren sich Geselligkeit und Nachdenklichkeit in seltener Eintracht. Er kann »aktivierend« Zuhören und Konflikte harmonisch aufklären. Wenn er sich für etwas entschieden hat, packt er es konsequent an und setzt es durch. Hans Egger hat eine große menschliche Ausstrahlungskraft und Wärme.

Welche starken Eigenschaften haben Sie? Wo liegen Ihre Schwächen?

Meine wichtigsten Eigenschaften sind: guter Zuhörer, Teamgeist, Durchsetzungsvermögen und doch kompromissbereit, Bodenständigkeit, Glaubwürdigkeit (ich lebe, was ich sage).

Wie wollen Sie das große Defizit der Max-Aicher-Arena in den Griff bekommen?

Das Defizit hat mehrere Ursachen. Zum einen beeinflussbare und zum anderen nicht beeinflussbare. Zu den nicht beeinflussbaren gehören beispielsweise Preissteigerungen bei den Strom- und anderen Energiekosten. Zum Beeinflussbaren: Wir müssen mit weniger bzw. effizienterem Energieverbrauch gegensteuern. Deshalb müssen die energetischen Mängel mit Nachdruck beseitigt werden. Gleichzeitig muss eine mittelfristige Unterhaltskostenplanung einschließlich der erforderlichen Reparaturkosten erarbeitet werden.

Auf der Einnahmeseite sind Konzepte zu entwickeln, die eine bessere Vermarktung der Max-Aicher-Arena zum Inhalt haben. Dabei muss der Sachverstand vor Ort genutzt werden. Über die Verantwortlichen im DEC Inzell sind wir hervorragend in den Sport vernetzt. Hier setze ich auf ein Miteinander aller Verantwortlichen. Das alles wird aber nicht verhindern, dass auch in Zukunft Defizite zu erwarten sind. Wir müssen dann im Dorf gemeinsam entscheiden, was uns die Max-Aicher-Arena wert ist.