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Für Rösler gehören Mindestlöhne zur Marktwirtschaft

Nürnberg (dpa) - FDP-Chef Philipp Rösler hat die Kritiker von Mindestlöhnen in seiner Partei aufgerufen, über ihren Schatten zu springen. In bestimmten Regionen fehlten starke Tarifpartner, die
im Interesse der Arbeitnehmer für gerechte Entlohnung sorgten, sagte Rösler auf dem Parteitag in Nürnberg. Geschäftsmodelle mit drei Euro Stundenlohn seien unfair. Wer arbeite, müsse mehr haben als der, der nicht arbeite. Rösler will eine moderate Öffnung der FDP für weitere Lohnuntergrenzen in bestimmten Branchen und Regionen durchsetzen. Darüber sollte am Abend in Nürnberg abgestimmt werden.

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