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Paula Größwang aus Bischofswiesen bei der ITB

Fuiklmacherin fliegt

Berlin – Die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) hat sich bei der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) über Trends informiert und das Berchtesgadener Land präsentiert. Auch die Bischofswieserin Paula Größwang war dabei. Und war dafür zum ersten Mal in ein Flugzeug gestiegen.

Raphaela Anfang und Maria Stangassinger von der BGLT erlebten mit Fuiklmacherin Paula Größwang schöne Tage auf der ITB. (Foto: privat)

»Mein Mann mochte es nicht, wenn ich weg bin«, erzählt Paula Größwang, Vermieterin, ehemalige Sennerin und Fuiklmacherin aus Bischofswiesen. »Jetzt bin ich allein, und habe mich sehr gefreut, dass ich von der Bayern Tourismus Marketing GmbH zur ITB nach Berlin eingeladen wurde, um die traditionelle Almwirtschaft aus dem Berchtesgadener Land zu zeigen.« Die Besucher waren laut Größwang interessiert an den kunstvollen Fuikln: »Jeden Tag waren ein Fernsehteam oder Journalisten an der Bühne.« Den ersten Beitrag hat die Fuiklmacherin bereits im ARD-Buffet gesehen. Auch Berlin hat ihr gefallen: »Ich war wirklich aufgeregt, denn ich bin noch nie geflogen und kenne mich in Berlin nicht aus. Aber Raphaela Anfang und Maria Stangassinger von der BGLT und die Bayern Tourismusdamen haben sich alle liebevoll um mich gekümmert.« Die Tage auf der Messe waren anstrengend, das viele Stehen, die trockene Luft, der hohe Geräuschpegel, erzählt die Bischofswieserin.

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Das Berchtesgadener Land teilte seinen Stand in der Bayernhalle mit den Kollegen von Chiemsee-Alpenland und Chiemgau. »Die gesamte Tourismusbranche ist vertreten, nirgends kann man so gut Kontakte knüpfen wie hier in Berlin«, lautete das Fazit von Maria Stangassinger, Geschäftsführerin der BGLT. »Hier erfährt man Neuheiten, es gibt täglich Pressekonferenzen und Workshops. Besonders gefreut haben wir uns über den neuen Imagefilm der Bayern Tourismus Marketing GmbH, denn ein Großteil der Berg- und Almszenen wurde vergangenen Herbst im Berchtesgadener Land gedreht.« Raphaela Anfang betreute den Stand der BGLT und freute sich über die starken Publikumstage Samstag und Sonntag: »Man hat gespürt, dass die unsichere Lage in vielen Ländern ein Grund ist, Urlaub im eigenen Land zu planen. Unsere 1 500 Prospekte waren am Sonntag vergriffen.«

Die ITB ist im Gegensatz zu vielen anderen Tourismusmessen nicht hauptsächlich auf den Gast ausgerichtet, sondern vor allem ein Treffen für die Tourismusindustrie. Die ersten drei der insgesamt fünf Messetage sind ausschließlich den Tourismusregionen, Reiseveranstaltern, Busunternehmen und Journalisten vorbehalten. Nur Samstag und Sonntag werden die Messehallen für die Öffentlichkeit geöffnet. Die 26 Hallen waren mit 10 000 Ausstellern aus 187 Ländern vom 9. bis 13. März ausgebucht. 60 000 Privatbesucher und 120 000 Fachbesucher kamen auf die 50. ITB. Das ist Rekord, heißt es im Messeabschlussbericht. fb