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Ganz schwaches Wochenende in US-Kinos

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Glass
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Bruce Willis bei der Premiere von «Glass» in London. Foto: Ian West/PA Foto: dpa

Millionen Menschen schalten jedes Jahr ein, wenn das Endspiel im Profi-Football in den USA steigt. In den Kinos sind diese Wochenenden normalerweise ruhig. Auch wegen der teils eisigen Temperaturen läuft es für Filmtheater in Nordamerika nun besonders schlecht.


New York (dpa) - Beim jährlichen Super Bowl, dem Football-Endspiel in der amerikanischen Liga NFL, haben Kinos es für gewöhnlich schwer. Nun haben Kinohäuser in den USA das schlechteste Super-Bowl-Wochenende seit fast 20 Jahren erlebt. Die Einnahmen von insgesamt nur etwa 70 Millionen Dollar (61 Mio Euro) bei aktuell 39 gezeigten Filmtiteln bezeichnete der »Hollywood Reporter« als »komplette Panne«.

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Zum Vergleich: Der Film »Avengers: Infinity War« hatte an seinem Eröffnungswochenende im April 2018 allein etwa 258 Millionen Dollar (225 Mio Euro) eingespielt.

Das Football-Spiel und die Halbzeitshow sind das größte TV-Ereignis des Jahres in den USA. Das teils bitterkalte Winterwetter hielt die Amerikaner ebenfalls vom Gang ins Kino ab. Ein weiterer Grund für das schlechte Ergebnis ist der Mangel an namhaften und viel diskutierten Titeln. Das Kino-Wochenende war auch eines der 20 schlechtesten seit 1997, berichtete der »Hollywood Reporter«. Keiner der Filme spielte mehr als zehn Millionen Dollar (8,7 Mio Euro) ein, was selten vorkommt.

Auf dem ersten Platz des Kino-Rankings für die USA und Kanada hielt sich mangels starker Konkurrenz erneut der Fantasy-Film »Glass«. Auf dem zweiten Platz blieb »Mein Bester & Ich« mit Bryan Cranston und Kevin Hart, eine US-Neuverfilmung des französischen Erfolgsfilms »Ziemlich beste Freunde«. Den dritten Platz holte der neu eingestiegene Thriller »Miss Bala«. Darin wird eine Frau nach einer Geiselnahme in die Machenschaften eines Drogenkartells an der Grenze der USA zu Mexiko verwickelt.

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