Gast mit Messer verletzt: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft – Opfer nicht in Lebensgefahr

Festnahme Verhaftung Haft
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Foto: Symbolbild/Bundespolzei

Brannenburg – Mit einem Messer griff am Donnerstagabend, 19. August, ein Mann in einem Lokal seinen Tischnachbarn an und verletzte diesen im Halsbereich. Der Tatverdächtige wurde von anwesenden Gästen überwältigt, von der Polizei festgenommen und sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die Verletzungen des Opfers sind nicht lebensbedrohlich.


Ein 45 Jahre alter Mann war am gestrigen Donnerstagabend in ein Lokal in Brannenburg gekommen und hatte sich dort im Außenbereich zu anderen Gästen gesetzt. Zwischen dem 45-Jährigen und einem 53-Jährigen entwickelte sich ein Gespräch, in dessen Verlauf der jüngere der Beiden den Älteren unvermittelt mit einem Messer attackierte. Beide Männer sind deutsche Staatsangehörige und wohnen in Brannenburg, hatten sich aber zuvor nicht gekannt. 

Das Opfer erlitt bei dem Angriff Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nur durch glückliche Umstände entstanden keine lebensbedrohlichen Verletzungen.

Anwesende Gäste überwältigten den stark alkoholisierten 45-Jährigen und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Er wurde von Beamten der Polizeiinspektion Brannenburg festgenommen und verbrachte die Nacht in einer Haftzelle. 

Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein - Zweigstelle Rosenheim - übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die Ermittlungen in dem Fall. Für die Beamten des Fachkommissaraits K1 gilt es auch, die genauen Hintergründe zu ermittlen, die zu der Tat geführt haben.

Der Tatverdächtige wurde heute auf Antrag der Staatsanwalschaft unter dem Tatvorwurf eines versuchten Tötungsdelikts von der Kripo dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der 45-Jährige kam unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. 

fb/red