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Der Kapitän der Chieminger Oberliga-Mannschaft, Florian Herzog, holte sich den Chiemgaumeistertitel bei den Jung-Senioren. (Foto: Seifert)

GC Chieming holt den Chiemgaupokal

Auf drei Etappen wurde der Chiemgaupokal im Golf ausgespielt. Das Wettspiel gibt es seit 1985. Es wird unter den drei Golf-Clubs Prien, Höslwang und Chieming ausgetragen. Der Cup ging heuer an den GC Chieming vor Höslwang und Prien. Außerdem wurden die neuen Chiemgaumeister in insgesamt fünf Altersklassen bestimmt: Je zweimal gingen die Siege nach Prien und Chieming, jene bei den Seniorinnen nach Höslwang. Das Interesse war wieder groß, allein am Finaltag in Chieming waren 83 Aktive am Start.

Beim Mannschaftswettbewerb war das Niveau wieder besonders hoch, spielten doch zahlreiche Oberliga-Damen und -Herren mit, sowie Emilie Stinn vom Zweitligisten Olching. Die Trostbergerin schlug für ihren Ex-Club Chieming ab und zeigte an zwei Tagen eine überragende Leistung. Mit dem GC Valley war die 22-Jährige bereits im vergangenen Jahr Bayerische Mannschaftsmeisterin geworden.

Die Chieminger holten sich mit 756 Punkten den Chiemgaupokal vor dem GC Höslwang (692) und dem GC Prien (648). Nach dem ersten Tag hatte Chieming mit 220 Punkten nur knapp vor Prien (216) und Höslwang (196) gelegen. Am zweiten Tag i war Höslwang mit 257 Punkten obenauf vor Chieming (237) und Prien (214), aber in der dritten Runde nutzte Chieming den Heimvorteil und marschierte mit 299 Punkten souverän zum Cupgewinn vor Höslwang (239) und Prien (218).

Für den Sieger spielte auch Präsident Sebastian Wagnerberger, dazu die absoluten Asse im Verein wie Johannes Hounsgaard, Florian Herzog, Seppi und Reinhard Eder, Manfred Heimhilger, Florian Troll oder Andreas Mayer. Zum Cupgewinn trugen auch die Damen Victoria Siemssen, Andrea Klüner, Christel Forster, Annemarie Rosmer, Renate Kohl und Ines Güntert einen großen Teil bei. Komplettiert wurde das Erfolgsteam von Christoph Gum, Achim Rauber, Joachim Siegmann, Christoph Bombik, Peter Gerlach, Oliver Greil, Marcus Wieland, Klaus-Peter Siemssen und Tobias Angerer. Dass Höslwang doch deutlich abgeschlagen auf Rang zwei landete, lag auch daran, dass Topspieler wie Markus Storch oder Nina Gstatter nicht an allen drei Tagen im Einsatz waren.

Gleiches galt für den GC Prien. Letzterer holte sich aber die beiden Haupttitel in der Einzelkonkurrenz. Chiemgaumeister 2022 wurde in der Herren-Klasse Quirin Kuchler mit 90 Bruttopunkten vor dem Chieminger Seppi Eder (85). Bei den Damen ging der Meistertitel an die Prienerin Verena Stern mit 66 Bruttopunkten.

Zweimal waren die Chieminger in den Einzelkonkurrenzen obenauf. Bei den Jung-Senioren wurde Florian Herzog, der Kapitän der Oberliga-Mannschaft, Chiemgaumeister. 78 Bruttopunkte standen bei ihm zu Buche. Und bei den Senioren war Teamkollege Achim Rauber mit 67 Bruttopunkten der beste Golfer. Hier gab es ein ganz enges Rennen, denn die drei Zweitplatzierten hatten jeweils nur einen Bruttopunkt weniger. Mit Josef Knon, Dirk Temme und Christian Fritz kamen sie alle vom GC Höslwang. Es gab hier das größte Teilnehmerfeld, denn 16 Golfer spielten an allen drei Tagen. Bester Priener war Ernst Palmberger auf Rang fünf mit 64 Bruttopunkten.

Beste Seniorin war eine Höslwangerin. Andrea Steinkirchner durfte sich als neue Chiemgaumeisterin feiern lassen. Bei ihr standen am Ende 43 Bruttopunkte zu Buche – ein deutlicher Sieg vor Dorothee Ecker (29) und Stefanie Henkel (26), beide ebenfalls vom GC Höslwang.

kk