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Gebäude für Bedienstete

Reit im Winkl. 16 Gebäude in zwei Hoteldörfern sollen in Reit im Winkl nach den Planungen des Rottach-Egerner Hoteliers Klaus Dieter Graf von Moltke in den kommenden Jahren erbaut werden, die Kapazität an Hotelbetten im »Gut Steinbach« soll dann auf über 200 mehr als verdoppelt werden (wir berichteten). Diese gravierende Erweiterung hat aber auch zur Folge, dass für den Hotelbetrieb ein großer Stamm an Personal benötigt wird. Um insbesondere qualifizierte Bedienstete mit einem attraktiven Wohnangebot anwerben zu können, hatte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung neben dem Projekt an sich auch mit zwei vom Unternehmer beantragten Wohngebäuden für Bedienstete zu befassen. Die Räte hatten nach kurzer Diskussion gegen beantragte Änderung des Bebauungsplanes unweit des Guts Steinbach keine Einwände.

Genau unterhalb des Plateaus, auf dem das Gut Steinbach Hotel gelegen ist, also entlang des Steinbachwegs, sollen die beiden Wohngebäude für Bedienstete entstehen. Nach derzeitigen Planungen soll jedes der Häuser auf einer Grundfläche von 225 Quadratmetern auf zwei Etagen und dem ausgebauten Dachgeschoss sechs Appartements beinhalten. Während eines dieser Wohnhäuser bis 2016 fertiggestellt sein soll, werde das zweite zu einem späteren Zeitpunkt gebaut, dies sei von der Entwicklung des gesamten Projektes abhängig, wie dies von Moltke auf Nachfrage nach dem Gemeinderatsbeschluss erklärte.

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»Attraktive Wohnungen« als Anreiz für Fachpersonal

Im Zuge der Verwirklichung des Gesamtkomplexes Gut Steinbach geht von Moltke von einem permanenten Personalstand von »mindestens 65 Personen« aus. Da es schwierig sei, gut qualifiziertes Personal zu bekommen, »wollen wir hier attraktive Wohnungen anbieten können«, so von Moltke.

Abgerissen und neu aufgebaut werden soll in der Hausbergstraße der rückwärtige Teil eines kleinen, bäuerlichen Anwesens. Dort soll ein Stall für die Jungtierhaltung entstehen und auch eine Möbelschreinerei als Einmannbetrieb. Dazu war der Antrag auf Vorbescheid gestellt worden. Die Gemeindeverwaltung wies hier darauf hin, dass ein Einmannbetrieb auch im Innenbereich möglich sei, möglicherweise sei aber eine schallschutztechnische Überprüfung möglich, nachdem sich auch Übernachtungsbetriebe und Wohngebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft befänden. Auch diesem Antrag stimmten die Räte ohne Einwände zu. ost