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Geburtstagsgala im Goldregen

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Goldschnipsel regnete es für den Gaststar Günther Sigl bei der Geburtstagsgala der Partyband »Gaudi-Harmonie« im Marstallsaal auf Schloss Pertenstein. Der mittlerweile 70-jährige Frontmann der »Spider Murphy Gang« rockte zusammen mit den Musikern die Bühne. (Foto: Rasch)

Sie sind zweieinhalb Mal um die Welt gereist, haben dabei 1148 Stunden auf der Bühne gestanden und 287 Gitarrensaiten abgerissen – das ist die Bilanz nach fünf Jahren »Gaudi Harmonie«. Die Band aus dem Chiemgau begeistert nicht nur das heimische, sondern auch das internationale Publikum auf ihren Reisen durch ganz Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz. Unvergesslich bleibt dabei ein Hütten-Abend unter Palmen auf den Bahamas. »Ein Wahnsinnstripp«, schwärmte Frontmann Stephan Hacker auf der Geburtstagsgala im Pertensteiner Marstallsaal.


Für die Feier hatten die Musiker ihre Lederhose gegen feinen Zwirn getauscht. Gewohnt lässig führte Stephan Hacker durch den Festakt und ließ die junge Erfolgsgeschichte der Band mit wechselnden Besetzungen Revue passieren. Musik aus Spaß an der Freude mit Gleichgesinnten zu machen, war zunächst das Ziel der Bandmitglieder. Dass daraus mehr werden würde, daran hatten sie selbst am wenigsten geglaubt. Doch der Erfolg gibt ihnen Recht, weiter auf den Spuren der Stimmungsmusik zu wandern.

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Die aktuelle Besetzung besteht aus Frontman Stephan »Steph« Hacker (Akustik-Gitarre und Gesang), seinem Bruder Benny »Benschi« Hacker (E-Gitarre und Gesang), Michael »Hexer« Huber (Akkordeon, Stage-Piano und Gesang), Konrad »Kone« Schneider (Steirische Ziach, Bass und Gesang) und Robert »Rob« Gorzawski (Schlagzeug und Gesang). Unverzichtbar geworden ist auch der Techniker, Christian Danner, für den es einen Sonderapplaus gab.

Höhepunkt des Festakts war der Auftritt von »Special Guest« Günther Sigl von der legendären Spider Murphy Gang. Der mittlerweile 70-Jährige rockte gemeinsam mit der großen »Gaudi-Harmonie«-Besetzung« die Bühne wie in seinen besten Zeiten. Erst nach mehreren Zugaben und tosendem Applaus verließ er unter Goldschnipsel-Regen die Bühne und animierte die Musiker, an ihren Erfolg anzuknüpfen.

Mit alten Gassenhauern, fetzigen Chartbreakern und Liedern aus der eigenen Feder, gepaart mit akrobatischen Showeinlagen, trafen die fünf Musiker auch in Pertenstein genau den Nerv des Publikums. »Entscheidend ist, dass ma guad drauf san – und do brauch ma Eech Wahnsinnigen a«, versuchte Hacker das Erfolgsgeheimnis zu lüften. Gabi Rasch