Gefälschtes Dokument in Schuh festgestellt – Bundespolizei weist Tunesier zurück

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Foto: Symbolbild Bundespolizei

Freilassing – Am Dienstag, 28. Dezember, hat die Bundespolizei einen tunesischen Staatsangehörigen in einem grenzüberschreitenden Zug festgenommen. Da der Mann kein Visum, dafür aber einen falschen amtlichen Ausweis mitführte, durfte er nicht einreisen.


Am Dienstagnachmittag kontrollierten Beamte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit einen Zug von Salzburg nach München. Ein 28-jähriger Reisender konnte den Polizisten keinerlei Ausweisdokumente vorweisen. Wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise nahmen ihn die Beamten mit zur Dienststelle.

Im Schuh des Mannes entdeckten die Fahnder bei der Durchsuchung eine belgische Identitätskarte. Bei genauerer Betrachtung des Dokuments stellten die Bundespolizisten fest, dass es sich bei der Karte um eine Totalfälschung handelte. Daraufhin händigte der 28-Jährige den Beamten einen tunesischen Reisepass aus, den er in seiner Unterhose versteckt hatte.

Die Bundespolizisten stellten das totalgefälschte Dokument sicher und zeigten den Tunesier wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise sowie der versuchten unerlaubten Einreise an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verweigerten die Polizisten dem 28-Jährigen die Einreise und wiesen ihn anschließend nach Österreich zurück.

fb/red