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Geförderte Weiterbildung für die eigene berufliche Zukunft nutzen

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Foto: pixabay (Symbol)

Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. So geht es nicht nur angehenden Auszubildenden und Studenten, sondern auch Neu- und Quereinsteigern bei der Frage um ihre berufliche Zukunft. Die Auswahl ist enorm, gewählt werden kann dabei aus einer Vielzahl an Branchen – von technischen Berufen über Gesundheits-, Pflege und Sozialberufe bis zu IT und Medien. Besonders interessant: Viele lukrative Weiterbildungen werden von Jobcentern und Arbeitsagenturen in voller Höhe gefördert.


Es gibt umfangreiche Möglichkeiten zur Förderung der beruflichen Weiterbildung. Diese reichen über Bildungsgutscheine, den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS), über den Rentenversicherungsträger, den Europäischen Sozialfond (ESF), die WeGebAU, den Berufsförderungsdienst (BFD), das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Flankierende ArbeitsmarktSonderprogramme (IFlaS) und weitere.

Ein Bildungsgutschein ist eine Zusicherung der Kostenübernahme einer Weiterbildung durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter, den Sie erhalten können, wenn Sie arbeitsuchend oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Mit einem Bildungsgutschein können berufliche Weiterbildungen und Umschulungen (Maßnahmen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf) gefördert werden. Der AVGS ist eine Förderungsmaßnahme der Bundesagentur für Arbeit, um Arbeits- und Ausbildungssuchende bei der beruflichen Eingliederung zu unterstützen. Mit einem solchen Vermittlungsgutschein können Sie an Weiterbildungen, die etwa acht Wochen dauern, teilnehmen. Daneben gibt es viele weitere Fördermöglichkeiten. Beim Weiterbildungsanbieter WBS TRAINING finden Sie alle Informationen zu Voraussetzungen und Möglichkeiten zur geförderten Weiterbildung.

Zudem können Sie dort aus zahlreichen geförderten Programmen wählen. Über 20 Kategorien an Themen und Branchen stehen Ihnen dabei offen. Neben modern-orientierten Themen wie "Arbeiten 4.0" und "Personal und Management" werden auch Bereiche wie Pflege, Gesundheit, Hotellerie, Energie und Umwelt bis hin zu IT- und Technik-Berufen angeboten.

Finanzhilfen stehen vielen Weiterbildungswilligen zur Verfügung. Arbeitsuchende und Berufsrückkehrer sollten sich an die Agentur für Arbeit oder den Jobcenter wenden. Diese übernehmen neben den Lehrgangs- unter anderem auch die Fahrt- oder Übernachtungskosten. Steht Ihnen z.B. eine Kündigung bevor oder sind Sie bereits von Arbeitslosigkeit bedroht, berät Sie die Agentur für Arbeit über Ihre Weiterbildungsmöglichkeiten. Wenn Sie als arbeitssuchend gemeldet sind, haben Sie gute Chancen auf die Fördermöglichkeit über einen Bildungsgutschein in Höhe bis zu 100 Prozent der anfallenden Kosten.

Vielfältige Möglichkeiten bietet auch der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr, sollten Sie sich für eine Ausbildung zum Soldat oder zur Soldatin auf Zeit entscheiden. Angeboten werden zahlreiche Ausbildungsberufe und sogar Studienplätze zur späteren Eingliederung in das Zivilarbeitsleben. Je länger Sie sich verpflichten, desto höher fallen die Leistungen aus.

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihren erlernten bzw. bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können, fördern die Deutsche Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaften in den meisten Fällen eine Weiterbildung oder Umschulung.