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Gefräßig unter Schleiern

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Gespenstisch!
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So sieht es aus, wenn die Raupen der Gespinstmotten ihre Schleier gesponnen haben. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Es sieht gespenstisch aus: Weiß-gräuliche Schleier liegen über kahlen Büschen und Bäumen. Dafür verantwortlich sind Raupen bestimmter Insekten. Genauer gesagt, die Raupen einiger Gespinstmotten-Arten. Diese Tierchen gehören zu den Schmetterlingen.


Die Raupen dieser Motten-Arten schlüpfen aus Eiern. Diese haben die Falter im Vorjahr an Büschen oder Bäumen abgelegt. Daraus schlüpfen einige Wochen später die kleinen Raupen. Sie überwintern unter einem bräunlichen Schutzschild.

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Im Mai geht dann das große Fressen los! Die Raupen verputzen komplett die Blätter der Pflanze, die sie befallen haben. Außerdem spinnen sie die Pflanzen komplett ein. So schützen sie sich, etwa vor Regen und hungrigen Vögeln.

Gefährlich für Menschen sind die Raupen nicht, sagen Experten. Und auch die Pflanzen kommen damit klar. Wenn die Raupen sich verpuppen und zum Schmetterling werden, können die Pflanzen wieder neue Blätter bilden.