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Gegen erwartet starken Gegner verloren

Saaldorf – In Saaldorf haben Berchtesgadener Fußballmannschaften schon des Öfteren Punkte liegen lassen. Am Sonntag erwischte es wieder einmal den TSV Berchtesgaden, der an der bekannt hohen Kampfkraft der Gastgeber scheiterte. Der TSV Berchtesgaden unterlag beim SV Saaldorf mit 2:4 (1:2).

Marek Brazina zeigte in Saaldorf eine gute Abwehrleistung. Foto: Franz Heger

Noch ist nichts passiert, aber mehrere derartige Niederlagen darf sich der TSV Berchtesgaden nicht leisten, sonst geht es anstatt nach vorn in die entgegengesetzte Richtung. Das Manko beim TSV Berchtesgaden war wieder einmal das Auslassen bester Chancen. Auf der anderen Seite erzielten die Saaldorfer drei ihrer vier Treffer nach Freistößen. »So etwas habe ich noch nicht erlebt«, erklärte ein sichtlich enttäuschter Berchtesgadener Trainer Richard Hartmann.

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Bereits in der dritten Minute trug das engagierte Spiel der jungen Saaldorfer Mannschaft Früchte, als Josef Eder das 1:0 erzielte. Berchtesgaden blieb vom frühen Gegentreffer unbeeindruckt und antwortete mit Gegenangriffen, von denen einer in der elften Minute durch Robert Reichlmeier den Ausgleichstreffer brachte (11.). Später sollte der Torjäger jedoch zur tragischen Figur werden, weil er aus zwei Meter Entfernung den Ball nicht ins Tor brachte, was so etwas wie ein Knackpunkt im Match war.

Wieder brachte Eder Saaldorf nach knapp einer halben Stunde mit 2:1 in Front. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause, aus der die Gäste von der Breitwiese gestärkt kamen.

Nach einigen druckvollen Angriffen glich Daniel Halilovic für den TSV Berchtesgaden in der 58. Minute zum zweiten Mal aus. Gerade als sich die Berchtesgadener Hoffnungen auf ein doch noch gutes Ende machten, schlugen die Gastgeber durch Johannes Hafner in der 66. Minute zum dritten Mal zu. Jetzt entblößten die Berchtesgadener ihre Abwehr natürlich immer mehr und bekamen in der Schlussphase (87.) durch Michael Hafner sogar noch das 2:4.

Berchtesgadens Trainer bedauerte das Auslassen vieler Chancen und konstatierte einigen Offensivkräften recht daneben gelegen zu sein. »Wenn du zu viele Chancen vergibst, dann bekommst du zumeist die Quittung«, erklärte der Trainer des TSV Berchtesgaden Richard Hartmann. »Wir blicken jedoch voraus und lassen uns von solchen Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen. Jetzt müssen wir halt am Mittwoch gegen den TSV Traunwalchen das Nachholspiel gewinnen«.

TSV Berchtesgaden: Schach; Brazina, Botzenhard, Pilz, Heindl, Sontheimer, Csizmadia, Lindner, Hartmann, Ucar, Reichlmeier, Halilovic, Winkler, Hoffmann. cw