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Geheimniskrämerei im Büro nicht mitspielen

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Gerüchteküche
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Wenn Mitarbeiter Intimitäten über Kollegen verbreiten, hält man sich besser raus. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild Foto: dpa

Klatsch und Tratsch im Büro: Das kann manchmal unterhaltsam sein. Als Arbeitnehmer sollte man sich aber nicht auf Tuscheleien der Kollegen einlassen.


Hamburg (dpa/tmn) - »Ich erzähl dir jetzt mal was. Aber nicht weitersagen!« Wer so in Geheimnisse eingeweiht wird, fühlt sich erst einmal wichtig.

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Mitmachen sollten Berufstätige bei dieser Form der Tuschelei aber nicht, vor allem wenn es um Kollegen und ihre vermeintlichen Schwächen geht. Das erklärt Beraterin Liz Kislik in der Zeitschrift »Harvard Business Manager« (Ausgabe 2/2018). Denn die Geheimniskrämerei gehört zum Handwerkszeug manipulativer Kollegen, die mit solchen Intrigen vor allem für den eigenen Vorteil arbeiten.

Statt das zu unterstützen, sollten Arbeitnehmer lieber dagegenhalten, mit Rückfragen wie »Warum erzählst du mir das?« - oder den Intriganten lieber gleich bitten, sein Geheimnis mit dem betroffenen Kollegen zu teilen. Hört die Manipulation dadurch nicht auf oder nimmt sogar noch andere Formen an, könne auch eine Konfrontation vor versammelter Mannschaft sinnvoll sein.