Georgiritt und Schwerttanz am Ostermontag
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Georgiritt Pferdekutsche © Stadt Traunstein Richard Scheuerecker
Georgiritt und Schwerttanz am Ostermontag
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Schwerttanz © Stadt Traunstein Richard Scheuerecker
Georgiritt und Schwerttanz am Ostermontag
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Georgiritt Fußgruppe © Stadt Traunstein Richard Scheuerecker

Georgiritt und Schwerttanz am Ostermontag

Traunstein – Beim prunkvollen, uralten Georgiritt, einer der größten Pferdewallfahrten in Bayern, ziehen auch in diesem Jahr am Ostermontag zahlreiche historische Gruppen und Musikkapellen sowie mehrere hundert prächtig geschmückte Pferde in einer Prozession vom Traunsteiner Stadtplatz hinauf zur Kirche in Ettendorf.


Um 10 Uhr erhebt der Herold auf dem Stadtplatz seinen Stab und gibt das Zeichen zum Aufbruch. Unter dem Geläut aller Kirchenglocken setzt sich der Zug in Bewegung. An der Kirche in Ettendorf findet dann (gegen 10.45 Uhr) nach alter Tradition eine Segnung statt.

Untrennbar mit dem Georgiritt am Ostermontag verbunden sind die Schwerttänzer, die Darsteller eines uralten germanischen Frühlingsbrauches, in Form eines Kampf- und Waffenspieles, dessen Vorführung schon im Jahre 1530 durch eine Stadtkammerrechnung beurkundet ist. Ihr Tanz symbolisiert den Sieg des Frühlings über den Winter. Aufführungen sind am Ostermontag um 9.30 Uhr und um 14 Uhr auf dem Traunsteiner Stadtplatz.

Georgiritt und Schwerttanz wurden 2016 in das UNESCO-Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Ihrer Erhaltung und würdigen Ausgestaltung hat sich der im Jahr 1891 gegründete Sankt-Georgs-Verein Traunstein angenommen.

Straßensperrungen und Parkplatzhinweise

Um eine sichere Durchführung von Georgiritt und Schwerttanz zu gewährleisten, müssen der Stadtplatz und die Zugstrecke am Veranstaltungstag bis 15 Uhr zeitweise für den Verkehr gesperrt werden.

Betroffen sind der Maxplatz sowie die Maximilianstraße, die Rosenheimer Straße, die Herzog-Friedrich-Straße, die Ludwigstraße, die Klosterstraße, die Schützenstraße, die Kammerer Straße und die Ettendorfer Straße. Hier gilt außerdem Parkverbot.

Besuchern stehen viele zentrumsnahe Parkplätze zur Verfügung, insbesondere der Parktunnel am Bahnhof, der Karl-Theodor-Platz und die öffentliche Parkgarage unterhalb des Rathauses, der Festplatz an der Siegsdorfer Straße (eingeschränkt), der Parkplatz an der Berufsschule in der Wasserburger Straße, das Parkdeck am Einkaufszentrum in der Theresienstraße, der Pendlerparkplatz an der Gabelsbergerstraße, der Parkplatz an der Justiz sowie der Parkplatz am Chiemgau-Gymnasium.

fb/red