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Geothermie-Unternehmen errichtet Bohrstelle

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Kirchanschöring: Geothermie-Firma errichtet Bohrstelle
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Die Vorbereitungen für die geplanten Tiefenbohrungen laufen: Den Bohrplatz in der Gemeinde Kirchanschöring richtet die Geothermie Rupertiwinkel GmbH ein. (Foto: Caruso)

Kirchanschöring – Für die vorgesehenen vier Tiefenbohrungen errichtet die Geothermie Rupertiwinkel GmbH derzeit den Bohrplatz. Nach Angaben des Unternehmens verfügt er bereits über einen Wasser- und Stromanschluss. Er sei so angelegt, dass keine wassergefährdenden Flüssigkeiten wie etwa Schmieröl, in den Untergrund gelangen können.


Das Grundwasser sei geschützt, so die GmbH. Zu diesem Zweck seien im Juli die sogenannten Standrohre zur Stabilisierung der lockeren oberen Bodenschichten und zum Schutz der oberflächennahen Grundwasserhorizonte bis in eine Tiefe von 35 Meter eingebracht worden. In rund 15 Metern Tiefe beginne der »tertiäre Grundwasserstauer«, in den die Standrohre fest eingebunden werden. Die Stahlrohre seien einzementiert, ihre Dichtheit geprüft worden.

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Die GmbH steht in den Startlöchern. Sie plant, die Anlage für die Tiefenbohrungen noch in diesem Jahr aufzubauen.

Auf Antrag der Geothermie Rupertiwinkel GmbH hatte der Gemeinderat Kirch-anschöring in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause auch die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans zur Errichtung der oberirdischen Anlagenteile des Kraftwerks beschlossen. Wie bereits berichtet, erstellt die GmbH ihr Geothermie-Kraftwerk südlich des Gewerbegebiets, das an der Leobendorfer Straße und in der Nähe der Bahnlinie Mühldorf-Freilassing verläuft, auf einem gemeindlichen Grundstück.

Die Erschließung des Kraftwerks erfolgt von der Leobendorfer Straße aus. Dazu befestigte man den vorhandenen Kiesweg – soweit dies erforderlich war auch mit Asphalt. Entlang dieser Straße sind auch die für das Kraftwerk erforderlichen Leitungen verlegt worden. Dazu zählt auch das Elektrokabel, die Stromleitung vom geplanten Kraftwerksstandort zum Einspeisepunkt an der schon gebauten, neuen Trafostation westlich des bestehenden Schuppens an der Bahnlinie. Schon während der Bohrphase dient diese Starkstromleitung der Energieversorgung. Trassiert ist auch schon eine Fernwärmeleitung, die später dann Richtung Ort verlegt werden kann.

Mittlerweile ist auch dafür gesorgt, dass die Feuerwehr im Bedarfsfall über eine ausreichende Menge an Löschwasser verfügt. Dafür legte man eine Löschwasserzisterne an und errichtete einen Hydranten. ca