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Gericht stärkt Rechte von Kindern anonymer Samenspender

Hamm (dpa) - Kinder anonymer Samenspender haben das Recht, den Namen ihres leiblichen Vaters zu erfahren. Das entschied das Oberlandesgericht Hamm in einem wegweisenden Urteil. Geklagt hatte eine 21-jährige Frau, deren Mutter sich mit Spendersamen befruchten ließ. Die Samenbank aus Essen muss der Tochter nun den Namen ihres biologischen Vaters nennen. Der Anwalt der Frau sprach von einem Grundsatzurteil für alle Spenderkinder. Der Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren sieht in der Entscheidung eine bessere Rechtslage für die gezeugten Kinder - aber auch für Ärzte.

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