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Geschwister Dufter und Roxanne knacken die Olympia-Norm

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Roxanne Dufter
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Eisschnellläuferin Roxanne Dufter fährt wie auch ihr Bruder Joel zu Olympia in Pyeongchang. Foto: Soeren Stache Foto: dpa
Joel Dufter
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Fährt wie seine Schwester Roxanne nach Pyeongchang: Joel Dufter. Foto: Soeren Stache Foto: dpa

Die Inzeller Geschwister Dufter haben mit nur einem Tag Abstand die Tickets für die Olympischen Winterspiele gebucht. Beide fahren jetzt aber erst mal voller Zuversicht zu den Weltcups auf den schnellen Bahnen in Übersee. Dort sollen die Bestzeiten fallen.


Stavanger (dpa) - Olympia-Jubel bei Familie Dufter. Wie ihr Bruder Joel fährt auch Schwester Roxanne zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang.

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Am zweiten Tag des Eisschnelllauf-Weltcups in Stavanger erfüllte die 25 Jahre alte Inzellerin am Samstag mit Platz elf über 1500 Meter in 1:58,60 Minuten zum zweiten Mal die halbe Olympia-Norm des Deutschen Olympischen Sportbundes. In der Vorwoche hatte sie mit Rang 16 in Heerenveen zum ersten Mal die Vorgabe für den Olympia-Start geknackt.

»Natürlich habe ich mich gefreut, dass Joel das gestern über 1000 Meter gepackt hat. Aber andererseits hat dies den Druck auf mich erhöht, das heute auch zu schaffen«, sagte Roxanne, die nur um zwei Plätze die bisher beste Weltcup-Platzierung ihrer Laufbahn verfehlte.

Und sie blieb kritisch: »Ich war schon sehr nervös und habe versucht, nicht daran zu denken, dass ich es jetzt packen kann. Es war auch kein perfekter Lauf.« Jetzt freut sie sich auf den Flug am Montag nach Calgary, wo das bayerische Geschwisterpaar auf dem schnellen Eis beim Weltcup in zwei Wochen die persönlichen Bestzeiten verbessern will. Den Sieg sicherte sich wie in Heerenveen die Japanerin Miho Takagi in 1:55,30 Minuten.

Auch Nico Ihle ging nach seinem 16. Platz kritisch mit seiner Leistung um, obwohl ihm im zweiten 500-Meter-Rennen eine Steigerung gelungen war. In 34,98 Sekunden blieb der Chemnitzer zum zweiten Mal in dieser Weltcup-Saison unter 35 Sekunden und war 0,26 Sekunden schneller als am Vortag. Doch reichlich drei Zehntel fehlten ihm zur Siegerzeit des Niederländers Ronald Mulder (34,62).

»Es ist eine Berg- und Talfahrt für mich. Aber ich werfe die Flinte nicht ins Korn. Wenn ich ein, zwei Zehntel schneller bin, sieht das alles im Klassement schon ganz anders aus«, sagte Ihle. Er hatte mit Rang zwei in Heerenveen als erster deutscher Eisschnellläufer das Olympia-Ticket für Südkorea gebucht.

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