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Gesichter der Samstagsspiele: Reus, Holtby, Korkut und Co.

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Marco Reus
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Marco Reus (l) holt sich nach seiner überzeugenden Leistung gegen Leverkusen die Gratulation von BVB-Coacht Peter Stöger ab. Foto: Ina Fassbender Foto: dpa

Tayfun Korkut, Lewis Holtby, Mark Uth, Marco Reus und Horst Heldt stehen im Blickpunkt der Bundesliga. Nicht jeder sieht dabei gut aus.


Berlin (dpa) - Ein Retter, den die Fans nicht wollten - und ein Matchwinner, der schon aussortiert war. Die Bundesliga hat auch am 31. Spieltag bemerkenswerte Geschichten parat.

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BEWERBUNG: Beim freien Schuss aus elf Metern patzte Marco Reus, doch dann traf er noch zweimal. Das war vor den Augen von Joachim Löw die passende Bewerbung für die WM. »Ich hab immer betont, dass - wenn ich meine Leistung bringe - der Bundestrainer weiß, was er an mir hat«, sagte Reus nach dem 4:0 von Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen.

AUSSORTIERTER: Es passt zur neuen Hoffnung des Hamburger SV, dass Lewis Holtby das Tor zum 1:0-Sieg gegen SC Freiburg erzielte. Denn der Mittelfeldspieler des von vielen schon abgeschriebenen HSV war zwischenzeitlich aussortiert. Nun traf Holtby zum dritten Mal in vier Spielen. Durch den zweiten Heimsieg nacheinander rückten die Hamburger drei Spieltage vor dem Ende der Saison bis auf fünf Punkte an die Freiburger heran.

RETTER: Bei seiner Ankunft als Trainer des VfB Stuttgart wurde Tayfun Korkut äußerst reserviert empfangen. Doch der Nachfolger von Aufstiegscoach Hannes Wolf überraschte die VfB-Anhänger, die ihn demonstrativ mit Schweigen empfangen hatten. Er startete mit einer Erfolgsserie von acht Spielen ohne Niederlage und sicherte mit den Stuttgartern am 31. Spieltag eine weitere Saison in der 1. Liga. »Ich hatte aber noch gar keine Zeit mich darüber zu freuen«, sagte der Coach nach dem 2:0-Sieg gegen Werder Bremen.

BAYERN NEBENSACHE: Die Bayern sind da, aber der 3:0-Sieg des Meisters wird in Hannover fast zur Nebensache. Bei 96 war die Gemütslage schlecht - aber nicht wegen der Niederlage. Der harte Kern der 96-Fans machte wieder einen Stimmungs-Boykott und Horst Heldt kokettierte wieder einmal mit dem Wechsel zu einem anderen Verein. Demonstrativ unterließ er es, die Meldungen über Gespräche mit dem VfL Wolfsburg zu dementieren: »Dazu sage ich nichts.«

MATCHWINNER: Mark Uth war beim 5:2 in Leipzig nicht zu bremsen. Zwei Tore erzielte der Hoffenheimer Stürmer, bereitete einen Treffer vor und leitete einen weiteren mit einem Ballgewinn ein. »Es läuft, bei mir und der Mannschaft«, sagte der 27-Jährige - nach dem achten TSG-Spiel hintereinander ohne Niederlage.

STIMMUNGSKILLER: So schnell kann die Laune wechseln. Drei Tage nach dem euphorisch gefeierten Sieg gegen Schalke und dem Einzug ins Finale des DFB-Pokals gab es bei den Frankfurtern lange Gesichter. Und in diesem Spiel profitierten sie nicht vom Videobeweis. »Das war die entscheidende Szene, die hat das Spiel auch vom Verlauf komplett gedreht«, schimpfte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic über die Entscheidung von Schiedsrichter Sascha Stegemann vor dem ersten Berliner Tor beim 3:0-Sieg. Den Elfmeter verwandelte Davie Selke.

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