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Gespräche mit der Kanzlerin

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Angela Merkel beim Basketball
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Die Bundeskanzlerin sprach in Chemnitz unter anderem mit jungen Basketballern. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Die Bundeskanzlerin kommt zu spät. Das dachten sich manche Bürger und Politiker der Stadt Chemnitz im Bundesland Sachsen. Angela Merkel besuchte die Stadt am Freitag.


Damit meinten die Menschen aber nicht, dass Angela Merkel etwa die Bahn verpasst hätte. Oder dass sie bei ihrer Anreise im Stau festgesteckt hätte. Viele Chemnitzer meinen, dass sich die Kanzlerin zu spät für ihren Besuch in der Stadt entschieden hat. Sie sagen, sie hätte schon vor Wochen kommen sollen.

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Warum? Ende August gab es viele Demonstrationen in der Stadt. Menschen gingen auf die Straße und protestierten unter anderem gegen die Politik der Kanzlerin. Unter den Demonstranten waren auch viele Leute, die etwas gegen Menschen aus dem Ausland haben. Sie finden etwa, dass diese Menschen nicht hier leben sollten.

Am Freitag wollte sich Angela Merkel nun ein eigenes Bild von der Stadt machen. Und von der Stimmung, die dort gerade herrscht. Dazu wurde die Bundeskanzlerin zu einem Gespräch mit Lesern einer Tageszeitung eingeladen. Außerdem besuchte sie junge Spieler eines Basketball-Vereins bei ihrem Training.

Die Kanzlerin sprach mit den Bürgern vor allem über Fremdenfeindlichkeit und den respektvollen Umgang miteinander. Für so wichtige Themen wie diese ist es schließlich nie zu spät.

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