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Gestohlene Totenmaske wieder zurück in Peru

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Totenmaske
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Gut bewacht: Die Totenmaske wird im Regierungspalast ausgestellt. Foto: Martin Mejia/AP Foto: dpa

Um die präkolumbische Totenmaske gab es ein jahrzehntelanges Tauziehen. Jetzt kam das kostbare Artefakt aus Deutschland zurück nach Peru.


Lima (dpa) - Eine von Deutschland zurückgegebene präkolumbische Totenmaske ist wieder in Peru. Staatspräsident Martin Vizcarra präsentierte am Montag (Ortszeit) in Lima die Sicán-Maske aus dem 8. Jahrhundert, meldete die Nachrichtenagentur Andina.

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Erst vor wenigen Tagen hatte Deutschland die Goldmaske an das lateinamerikanische Land zurückgegeben. Dem war ein 19 Jahre dauernder Rechtsstreit vorausgegangen, wie die peruanische Zeitung «El Comercio» berichtete.

Das Interpol-Büro in Wiesbaden hatte die Maske 1999 sichergestellt. Peru musste danach beweisen, dass das Stück dem Land gehöre, sagte Kulturministerin Patricia Balbuena. Am vergangenen Donnerstag hatte das Land Bayern die Maske in der peruanischen Botschaft in Berlin übergeben. Die Sicán-Kultur an der Nordküste Perus hatte ihre Blütezeit von etwa 700 bis 1375.