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Gesuchter Bulgare geht Schleierfahndern ins Netz

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Foto: dpa/Symbolbild

Pech hatte ein 30-jähriger Bulgare, als er am Samstag Nachmittag mit einem Fernreisebus in seine Heimat fahren wollte. Kurz vor Neukirchen kontrollierten Schleierfahnder den Bus. Beim Durchführen der Fahndungsabfrage stellten die Beamten fest, dass der 30-jährige bereits seit 2016 von der Staatsanwaltschaft in Hamburg wegen gefährlicher Körperverletzung gesucht wird. Grundlage für den Haftbefehl war nach Angaben des Bulgaren eine körperliche Auseinandersetzung im Drogenmilieu zugrunde. 


Der Aufforderung zum Strafantritt wurde bislang nicht Folge geleistet und die Geldstrafe in Höhe von mehr als 3.300 Euro wurde auch nicht bezahlt. In der Vergangenheit verdiente er sich seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeiten und und verfügt aktuell über kein Geld. Deshalb muss er jetzt die verhängte Freiheitsstrafe von 140 Tagen in der Justizvollzugsanstalt absitzen.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

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