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Giro-Sieg vor Augen: Froome verteidigt souverän Rosa Trikot

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Chris Froome
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Der Star des 101. Giro d'Italia: Chris Froome. Foto: Daniel Dal Zennaro/ANSA/AP Foto: dpa

Der Brite Chris Froome wird höchstwahrscheinlich am Sonntag als Giro-Gesamtsieger in Rom ins Ziel fahren. Auf der vorletzten Etappe wehrt der Sky-Radprofi die Angriffe seines Verfolgers souverän ab.


Cervinia (dpa) - Radprofi Chris Froome fährt seinem ersten Gesamtsieg beim Giro d'Italia entgegen. Sollte er am Sonntag auf der letzten Etappe nicht noch stürzen, wird der Brite das Rosa Trikot des Führenden bis zur Zielankunft in Rom nicht mehr abgeben.

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Einen Tag nach seiner beeindruckenden Vorstellung auf der Giro-Königsetappe ließ der viermalige Tour-de-France-Sieger auf der 20. Etappe keine erneute Wende mehr zu. Froome kam als Siebter ins Ziel und baute seine Führung gegenüber dem Vorjahressieger Tom Dumoulin auf 46 Sekunden aus.

Froome, dem wegen der weiter schwelenden Salbutamol-Affäre noch eine Doping-Sperre droht, wehrte auf dem 20 Kilometer langen Schlussanstieg hinauf ins auf 2001 Meter Höhe gelegene Cervinia mehrere Angriffe des Niederländers Dumoulin ab. Froome dürfte daher die dritte große Länderrundfahrt nach seinen Triumphen bei der Tour und der Vuelta 2017 gewinnen. »Ich bin froh, dass ich den Angriffen folgen konnte«, sagte der 33-Jährige nach dem Rennen.

Anders als der vorherige Spitzenreiter Simon Yates, der am Freitag in der Gesamtwertung abstürzte, verhinderte der Sky-Pilot souverän einen Einbruch. Freilich räumte Froome kurz nach dem Rennen ein: »Dieser Giro ist echt brutal. Wenn man einen schlechten Tag erwischt, geht es gleich um 10 bis 15 Minuten.«

Der Tagessieg auf dem 214 Kilometer langen Teilstück über drei Alpenpässe ging an den Spanier Mikel Nieve. An seinem 34. Geburtstag setzte er sich gegen den Niederländer Robert Gesink und den Österreicher Felix Großschartner durch und feierte seinen dritten Etappen-Sieg beim Giro. »Ich habe mir vorgenommen, die Etappe zu gewinnen«, sagte Nieve und lobte seine Mannschafts-Kollegen von Mitchelton-Scott: »Unser Team ist durch dick und dünn gegangen.«

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